Chemieunfall an der Jagst: Wasserverunreinigung

Chemieunfall an der Jagst

Chemieunfall an der Jagst veunuhigt Anwohner:
Ein Teil des Löschwassers, das zur Brandbekämpfung in einer ehemaligen Mühle in Kirchberg zum Einsatz kam, floss während des Chemieunfalls an der Jagst in den Fluss. Dieses Wasser vermischte sich während des Feuerwehreinsatzes mit Düngemitteln, die unter anderem den toxischen Stoff Ammoniumnitrat beinhalten. Das auf Ammoniumnitrat basierende Düngemittel findet häufig Verwendung in der Landwirtschaft.

Tonnen toter Fische wurden nach Chemieunfall an der Jagst bereits gefunden

Insbesondere das enorme Fischsterben zeigt, wie hochgiftig Ammonium im Wasser auf die Umwelt wirkt.

Auch wenn sich das Gift nach dem Chemieunfall an der Jagst weiter verdünnen wird, erreicht das verunreinigte und nach wie vor gefährliche Wasser über kurz oder lang den Neckar, in den die Jagst mündet. Bereits am Dienstag den 25. August 2015 erreichte die Giftblase Langenburg. Nur noch 60 Kilometer trennten sie zu diesem Zeitpunkt vom Neckar. Die ökologischen Folgen des Unfalls sind immens, so Experten. Insbesondere das Fischsterben wird dies auch für das Auge sichtbar machen. Aufzuhalten ist die Verunreinigung kaum noch. Die genauen Folgen sind daher nicht mit absoluter Sicherheit abzuschätzen. Experten jedoch sehen erste Lichtblicke und hoffe darauf, dass die Verunreinigung nach dem Chemieunfall an der Jagst im Rahmen bleiben.

 

Nach Chemieunfall an der Jagst: Lichtblicke

Experten sehen nach wenigen Tagen jedoch Lichtblicke im Bezug auf das ökologische Gleichgewicht der Jagst. Zwar hätte der Fluss einen immensen Schaden erlitten, würde sich jedoch sehr bald wieder erholen. Vom Schwimmen oder gar Trinken des Wassers in der Jagst sollte jedoch bis auf Weiteres abgesehen werden, da Ammoniak auf sämtliche Lebewesen toxisch wirkt.

 

Trinkwasser nach Chemieunfall an der Jagst nicht gefährdet

Das Grundwasser ist, nach bisherigen Informationen nicht betroffen. Schlussendlich würde aber auch in diesem Falle alles unternommen, damit sämtliche von der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte eingehalten werden und die Haushalte ihr Leitungswasser bedenkenlos verwenden können.

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