Mehr trinken – Warum eine ausreichende Wasserzufuhr so wichtig ist

Wasser ist essenziell für den Menschen. Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Ohne dieses würden die Organe nicht richtig funktionieren, der Stoffwechsel käme nicht in Gang und der Organismus könnte bei einem stetigen Wassermangel schwere Schäden davontragen. Wasser ist jedoch nicht nur Lebenselixier, ihm werden auch heilende Eigenschaften zugeschrieben.

Warum viel trinken so gesund ist

Wasser fördert die Gesundheit und ist ein Bestandteil der menschlichen Körperzellen. Es ist dafür verantwortlich, den Stoffwechsel zu aktivieren und den Körper beim Schwitzen abzukühlen. Wer zu wenig Wasser trinkt, riskiert, dass das Blut schlechter fließt. Organe könnten geschädigt werden, Abbauprodukte und Giftstoffe scheidet der Körper nicht mehr korrekt über die Nieren aus und schlimmstenfalls droht eine Sauerstoffunterversorgung der Muskeln und des Gehirns. Die andauernde Unterversorgung des Körpers mit Wasser kann so zu Kreislauf- oder Organversagen führen. Dabei muss genug trinken gar nicht teuer sein. Leitungswasser hat in Deutschland eine gute Qualität. Um auch eine Verunreinigung durch alte Leitung oder Armaturen ausschließen zu können, empfiehlt sich ein Wassertest.

So viel Wasser benötigt der Körper täglich

Über die Frage, wie viel Wasser unser Körper täglich benötigt, wird viel diskutiert. Für Erwachsene gilt, dass sie etwa 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken sollten. 0,7 Liter Wasser gelangen allein durch die Nahrungsaufnahme in den Körper, sodass Wassermengen von zwei oder drei Litern pro Tag nicht zwingend notwendig sind. Prinzipiell signalisiert ein gesunder Körper selbst, wann er Wasser benötigt, und zwar in Form von Durst. Übermäßig große Wassermengen auf einmal zu trinken, ist im Normalfall also nicht nötig. Im Gegenteil, bei einer sehr hohen Wasserzufuhr in einem kurzen Zeitraum können die Blutsalze im Körper zu stark verdünnen. Anders sieht es bei älteren Menschen, Kranken und Kleinkindern aus: Hier ist das Durstgefühl hin und wieder nicht so ausgeprägt. Für diese Personengruppen ist es daher ratsam, stets darauf zu achten, dass sie ausreichend trinken. Zudem steigt der Wasserbedarf bei sportlicher Betätigung, bei diversen Erkrankungen oder starker Hitze an. Aber auch hier gilt, dass der Körper meist selbst signalisiert, wann er Wasser benötigt. Nierenkranke Menschen oder Leute mit Herzleiden oder einer Gewebeschwäche sollten ihren täglichen Wasserbedarf aufgrund ihrer Erkrankung von einem Arzt abklären lassen.

Um zu erkennen, ob der Körper mit ausreichend Wasser versorgt ist, gibt es einen einfachen Trick: den Hautturgor-Test. Hautturgor meint die Spannung der Haut – wird diese mit zu wenig Wasser versorgt, nimmt auch die Spannung ab. Für den Test wird die Haut am Handrücken mit Daumen und Zeigefinder nach oben gezogen. Sobald sie losgelassen wird, sollte sich die Haut wieder glätten. Bleibt die Haut jedoch stehen, fehlt es dem Körper meist an Flüssigkeit. Dieser Test funktioniert übrigens auch bei Senioren.

Die heilende Wirkung von Wasser

Zahlreiche Therapien und Behandlungsmethoden zeugen von den Heilkräften von Wasser. So enthält zum Beispiel Thermalwasser wertvolle Inhaltsstoffe, die die Haut aufnehmen kann. Muskelverspannungen, Durchblutungsstörungen und Herz-Kreislauf-Beschwerden können so gelindert werden. Doch auch als Trinkkur kann Wasser seine heilende Wirkung entfalten. Wasser mit viel Calcium hilft beispielsweise bei Osteoporose. Zudem gelten sowohl ein warmes Bad zuhause als auch ein Solebad oder eine Kneipp-Kur als entspannend und heilsam für den Körper.

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