Trinkwassertest ZDFzeit: eine Zusammenfassung

Trinkwassertest im ZDF

Am 1. September 2015 widmete das ZDF dem Thema „Mineralwasser- vs. Trinkwassertest“ eine eigene Sendung. Dabei stand Nelson Müller (TV-Koch im ZDF) vor allem in Sachen Geschmack als Testperson zur Verfügung. In der Dokumentationsreihe „Wie gut ist unser Leitungswasser – der große Test!“ wurden einige Fragen zum Thema Trinkwasser geklärt. Eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Checkpoints:

Trinkwassertest im ZDF: Leitungswasser oder Kistenschleppen – der Preis

Die Preisspanne bei Mineralwässern ist enorm. Im Discounter bekommt man durchaus eine Flasche für 19 Cent, während man für teurere Produkte schon mal bis zu vier Euro kalkulieren kann. Doch wie kann Wasser so teuer sein? Hauptsächlich bezahlen wir bei diesen hohen Preisen Transport- und Werbekosten.

In etwa 6200 Wasserwerken in Deutschland wird unser Trinkwasser gemäß den geltenden Richtlinien der Trinkwasserverordnung aufbereitet, so dass Wasser hoher Qualität aus unseren Hähnen sprudelt. Für einen Liter bezahlen wir durchschnittlich 0,002 Euro. Ein Liter Mineralwasser kostet dagegen locker 50 Cent.

Ergo: Leitungswasser ist die wesentlich günstigere Alternative, die dank Aufbereitung in aller Regel nicht minder gesund als die teure Alternative aus dem Supermarkt ist.

 

Leitungswasser schmeckt nicht! Oder doch?

In der ZDF-Reportage trifft TV-Koch Nelson Müller zum Trinkwassertest auf einen Experten: den Wassersommelier Armin Schönenberger. Die Vielfalt, die der Profi dem TV-Koch unterbreitet, ist beeindruckend – für jede Mahlzeit scheint es das perfekte Wasser auf dem Markt zu geben. Im Geschmackstest, zu dem weitere Testpersonen hinzugezogen wurden, zeigt: Nur selten erkennt der Laie tatsächlich einen Unterschied zwischen Sprudelwasser oder Mineralwasser und Leitungswasser.

Ergo: Lecker und teuer hängen nicht unbedingt zusammen.

 

Trinkwassertest: Mindere Qualität beim Leitungswasser?

Um trotz steigender Grundwasserverschmutzung den extrem hohen Qualitätsstandard des deutschen Trinkwassers halten zu können, ist großer technischer Aufwand notwendig. Doch ist Mineralwasser automatisch sauberer als Leitungswasser?

Im Trinkawssertest schnitten die Mineralwässer hervorragend ab. Keines der sechs Testwässer wies Belastungen auf. Leitungswasser dagegen schwankt vor allem regional in seiner Qualität. Auch wenn generell alle Grenzwerte eingehalten werden und somit keine unmittelbare Gefahr besteht, ist Leitungswasser nicht ganz so spurenlos wie Mineralwasser. Damit auch auf lange Sicht keine zu große Belastung eintritt, sind die Wasserwerke in der Pflicht, ständig bessere Verfahren zur Säuberung des Wassers zu entwickeln.

Ergo: Leitungswasser ist ebenso unbedenklich wie Mineralwasser. Jedoch müssen Wasserwerke künftig immer mehr dafür tun, dass dies auch so bleibt.

 

Zu guter Letzt: Wie sieht es mit der Gesundheit aus?

Hier war das Ergebnis des Trinkwassertest von vorne herein klar: Wer mehr trinkt, tut seinem Körper Gutes – egal ob aus der Leitung oder doch aus der Flasche.

 

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