Wasserqualität Bremen: Wie gut ist das Trinkwasser in Bremen?

Infos zur Wasserqualität Bremen

 

Die Wasserqualität Bremen wird vom Gesundheitsamt Bremen überwacht. Das Trinkwasser der Hansestadt wird ausnahmslos aus Grundwasser gewonnen. Dazu betreiben die Stadtwerke Bremen (SWB) ein Wasserwerk in Bremen-Blumenthal. Hier werden pro Jahr etwa 5,5 Millionen Kubikmeter Grundwasser über 12 Brunnen gefördert. Somit deckt das Wasserwerk Bremen-Blumenthal rund 16 Prozent des Bremer Trinkwasserbedarfs. Der übrige Bedarf wird über niedersächsische Wasserwerke gedeckt. Dazu liefern die Harzwasserwerke Wasser aus den Werken Schneeren, Ristedt und Liebenau. Der Trinkwasserverband Verden beliefert die Bremer Haushalte aus den Werken Wittkoppen und Panzenberg. Zudem liefert der Oldenburg-Ostfriesische Wasserverband aus dem Wasserwerk Wildeshausen Trinkwasser an die Bremer Verbraucher. In allen Werken wird das gewonnene Grundwasser entsprechend der Trinkwasserverordnung aufbereitet, so dass eine konstant gute Wasserqualität Bremen erreicht wird, die zumindest bis zur Wasseruhr des Verbrauchers garantiert wird.

 

Die Wasserqualität Bremen wird streng kontrolliert

linkpfeil ivarioDamit die Wasserqualität Bremen anstandslos eingehalten wird, werden engmaschige Kontrollen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Trinkwasseranalyse werden hier von den Stadtwerken Bremen zur Verfügung gestellt, so dass jederzeit eingesehen werden kann, ob die Wasserqualität Bremen bedingungslos eingehalten wird.

Die Wasserhärte Bremen liegt annähernd in allen Stadtteilen im weichen Bereich. Einzusehen sind die genauen Werte ebenfalls auf der Internetseite der Stadtwerke Bremen.

 

Trinkwasser Bremen: Leitungswasser nicht automatisch unbedenklich

Trotz der guten Wasserqualität Bremen sollten sich Verbraucher nicht auf die Reinheit ihres Leitungswasser in Bremen verlassen. Denn auch wenn die Wasserwerke anstandsloses Wasser liefern sind Verunreinigungen nicht ausgeschlossen. Die Verantwortung und Garantie der Wasserversorger endet generell an den Wasseruhren der Verbraucher. Sobald das Trinkwasser Bremen die Grundstücksgrenze passiert hat, sind Haus- und Wohnungseigentümer selbst für die Trinkwasserqualität verantwortlich. Mehr dazu lesen Sie hier im Blog.

Verunreinigen sind wesentlich öfter ein Problem, als weithin angenommen wird. Dies wird durch eine 2015 durchgeführte Studie, die durch ein renommiertes Stuttgarter Institut durchgeführt wurde, unterstrichen. Hier wurden insgesamt 1500 Wasserproben aus deutschen Privathaushalten analysiert. Tatsächlich überschritt jede 6. Probe deutlich die in der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Grenzwerte.

Wasserqualität Bremen leidet oft auf den letzten Metern zum Hahn

Ursächlich sind Verunreinigungen durch Blei, Nickel oder andere gefährliche Stoffe, die innerhalb der hausinternen Trinkwasserleitungen auftreten. Veraltete oder schlecht instand gehaltene Leitungswassersysteme in den Häusern der Verbraucher können so die Wasserqualität Bremen deutlich negativ beeinflussen.

Blei im Trinkwasser kann, ebenso wie andere giftige Stoffe im Wasser, zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Auch Bakterien und Keime sind eine besondere Gefahr, die innerhalb der hauseigenen Leitungen lauern kann. Besonders gefährdet sind Babys und Kleinkinder. Der Irrglaube, die Wasserqualität Bremen würde bis zum Wasserhahn kontrolliert, führt nicht selten zu unwissentlichem Konsum von belastetem Trinkwasser. Speziell auf die Bedürfnisse von Privathaushalten zugeschnittene Wasseranalysen geben schnell Sicherheit.

 

linkpfeil ivarioMehr zu den möglichen Verunreinigungen durch Schwermetalle oder auch Bakterien im Leitungswasser lesen Sie hier im IVARIO-Trinkwasser-Blog.

Erfahren Sie außerdem, was Sie als Brunnenbetreiber beachten müssen und wie Sie sichergehen können, dass auch hier die Wasserqualität stimmt.

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