Wasserqualität Pinneberg

Wappen Stadt Pinneberg

Pinneberger Trinkwasser – Analysewerte, häufig gestellte Fragen & Tipps

Die Wasserqualität des Pinneberger Leitungswassers wird durch strenge Trinkwasseranalysen der Stadtwerke stetig geprüft. Das Wasser hat laut dieser Laboranalysen eine hohe Qualität. Diese exzellente Qualität wird durch die Stadtwerke aber nur bis zum Hausanschluss gewährleistet. Jeder Eigentümer ist ab hier selbst dafür verantwortlich, das Wasser zu testen und einen Qualitätsverlust zu verhindern. Zu diesem Zweck finden sich alle Ergebnisse der Wasseranalysen zur städtischen Wasserqualität, Informationen zu den Wasserwerken und Gewässern in und um Pinneberg auf dieser Seite.

Wasseranalyse-Werte der Stadt Pinneberg

Bitte geben Sie Ihre Postleitzahl ein um genauere Analysewerte zu erhalten:

Wasserhärte

18 °dH*

17.6/21.3 °dH

Ihr Wasser ist hart. Es enthält 17.6°dH Calcium- und Magnesium­verbindungen pro Liter. Erfahren Sie, was hartes Wasser für Sie und Ihren Haushalt bedeutet...

Informationen zur Wasserhärte

Blei

0 %*

< 0.0005/0.01 mg/l

Der Blei-Gehalt ist so minimal oder nicht vorhanden, dass er mit modernster Analyse­technik nicht festgestellt werden konnte. Erfahren Sie, warum Blei trotzdem häufig zum Problem werden kann...

Informationen zu Blei

Nitrat

2 %*

1.24/50 mg/l

Für die meisten Lebewesen und Pflanzen lebensnotwendig, kann der Nitratgehalt im Wasser trotzdem schnell zur Gefahr werden. Wir haben die wichtigsten Informationen zu Nitrat zu­sammen­gefasst...

Informationen zu Nitrat

Nickel

0 %*

< 0.0005/0.02 mg/l

Nickel im Trinkwasser ist in höheren Dosen giftig. Das vom Wasserwerk gelieferte Wasser ist nickelfrei, trotzdem sind viele Haushalte belastet. Lesen Sie, wie Nickel in Ihr Trinkwasser gelangt...

Informationen zu Nickel

Natrium

10 %*

20/200 mg/l

Natrium kommt als Chlorid in vielen Lebens­mitteln vor. Zu hohe Kon­zen­trat­ionen führen jedoch zu Überreakt­ionen. Gerade für Säug­linge oder im­munge­schwächte Men­schen stellt Natrium eine Gefahr da...

Informationen zu Natrium

Kupfer

1 %*

0/2 mg/l

Auch wenn das Wasser das in die Leitungen gespeist wird, kupferfrei ist, gelangt Kupfer oft durch Rohre und Arm­aturen in das Leitungs­wasser und kann sich negativ auf die Gesund­heit auswirken...

Informationen zu Kupfer

Die dargestellten Werte sind errechnete Durchschnittswerte. Die Prozentzahlen zeigen die Prüfwerte im Verhältnis zum Grenzwert der deutschen Trinkwasserverordnung. An verschiedenen Knotenpunkten im Versorgungssystem kann es zur durchmischung von Leitungswasser kommen.

Risiko für Babys, Kleinkinder und Menschen mit schwachem Imunsystem

16,6%

Das Problem: Die Prüfpflicht der Wasserwerke, die vorgeschriebenen maximalen Werte einzuhalten, endet an der Grundstücksgrenze, von dort an ist der Vermieter oder Eigentümer in der Pflicht, sauberes Leitungswasser zu garantieren.
In vielen Fällen gelangen durch fehlerhafte Hausinstallationen, alte Armaturen oder Bakterienbefall gesundheitsgefährdende Stoffe in das Trinkwasser. Ein namenhaftes deutsches Analyse-Institut hat ermittelt, dass es im Schnitt in jeder 6. Wasserprobe zu Überschreitungen von Grenzwerten kommt.
Quelle: https://verbraucherschutz.de/deutsches-trinkwasser-ist-gesund-und-entspricht-hoechster-qualitaet-dennoch-ist-vorsicht-geboten/

Alle Analysewerte des Pinneberger Wassers

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In den städtischen Wasserwerken wird durch Wasseruntersuchungen die Pinneberger Wasserqualität getestet und ausgewertet. Hierbei werden sämtliche als gefährlich geltende Stoffe überwacht, beispielsweise der Blei-, oder Nitratgehalt, aber auch Werte wie die Urankonzentration. Das zu Prüfende ist der Hausanschluss. Hier sowie hier lassen sich die Ergebnisse der Wassertests finden.

Welche Parameter können im Pinneberger Leitungswasser bedenklich werden?

Wasserverschmutzung

Es wurde in den vergangenen Jahren eine erhöhte Nitratbelastung des Grundwassers in Schleswig-Holstein festgestellt.1 Diese ist häufig bedingt durch eine Überdüngung der Felder. In Pinneberg sind die Nitratwerte jedoch gering. Lediglich höhere Natriumwerte im unbedenklichen Bereich wurden aufgezeichnet. Hauseigene Armaturen könnten ebenfalls für eine Verunreinigung des Trinkwassers verantwortlich sein.

Woher kommt das Wasser aus dem Pinneberger Wasserhahn?

Verbraucherschutz Siegel

Die Stadtwerke versorgen die Stadt Pinneberg mit Trinkwasser aus 12 eigenen Brunnen in der Region, welche bis in 190 Meter Tiefe vordringen.2 Dieses Wasser wird ohne Zusatz von Chemikalien aufbereitet, bevor es an die Verbraucher unter Beibehaltung der hohen Wasserqualität weitergeleitet wird.3 Aus den Wasserwerken Peiner Weg und Quickborn-Renzel bezieht die gesamte Stadt ihr ausgezeichnetes Leitungswasser.

Kontakt - Wasserwerke Pinneberg

Wasserwerk Leitungswasser

Wenden Sie sich in den folgenden Fällen an Ihren Wasserversorger:

Störungsannahme:

hotline04101 / 203-346

Bei Fragen rund um das Thema „Leitungswasser“

Wenden Sie sich gerne an die Trinkwasser-Experten von IVARIO:

Servicetelefon (Wasseranalyse-Set anfordern):

hotlineTel. 040 180 241 11

mailEmail. kontakt@ivario.eu

Wasserschutz-Zonen und Wasserschutzgebiete in und um Pinneberg

Wasser aus Pinneberg

Die Einrichtung von Wasserschutzgebieten gewährleistet die Sicherheit der Trinkwasservorkommen. In diesen Zonen gelten besondere Bau- und Nutzungsbestimmungen.4 Im Kreis der Stadt befinden sich insgesamt 10 ausgeschriebene Wasserschutzgebiete. Im Stadtgebiet liegt das Wasserschutzgebiet Peiner Weg mit dem gleichnamigen Wasserwerk Peiner Weg. Das Wasserwerk Quickborn-Renzel liegt außerhalb Pinnebergs und wird vom Wasserschutzgebiet Quickborn umschlossen.5

Wasserqualität Pinneberger Gewässer

Gewässer in Pinneberg

Mehrere Gewässer befinden sich im Stadtkreis. Die beliebtesten Badeseen sind der Badesee in Appen sowie das Naturbad Oberglinde. In diesen ist Baden bedenkenlos erlaubt und es werden regelmäßig Wasserproben untersucht, um Badegäste zu schützen. Lediglich der Rentzauer See wird aufgrund von Wasserpflanzen hin und wieder für Badegäste gesperrt.6 Die Stadt selbst liegt an der Mündung des Flusses Mühlenau in die Pinnau.

Besonderheiten des Pinneberger Wassers

Wasserschutz in Pinneberg

Der älteste Vertikalfilterbrunnen Pinnebergs gehört zum Wasserwerk Peiner Weg und wurde 1952 errichtet. Die Brunnen dieses Wasserwerks reichen nur 37 Meter in die Tiefe, weshalb hier öfter Beanstandungen bei Wasseranalysen auffallen.7 Aber auch der 190 Meter tiefe Brunnen im Wasserwerk Quickborn-Renzel ist Gefahren ausgesetzt. Hier liegt wegen der Nähe des Brunnens zu einem Salzstock eine Versalzungsgefahr vor.7

Fragen und Antworten zum Pinneberger Trinkwasser

Häufige Fragen zum Pinneberger Trinkwasser

Wir haben versucht, eine umfangreiche Sammlung von Fragen unserer Kunden zu dem Thema zusammen zustellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular und wir werden versuchen, Ihre Frage zu klären.

Prinzipiell gehört das Pinneberger Leitungswasser zu den gesündesten und am besten kontrollierten Lebensmitteln der Welt. Das Pinneberger Leitungswasser wird entsprechend der deutschen Trinkwasserverordnung penibel von den Wasserversorgern kontrolliert, bevor es an die Haushalte verteilt wird.

  • Um lückenlos die Trinkwasserqualität in Pinneberg einzuhalten, analysieren die Wasserversorger verschiedene Parameter, ehe das Pinneberger Leitungswasser zu den Verbrauchern gelangt.
  • Diese Parameter umfassen neben giftigen Schwermetallen wie Blei auch mikrobakterielle Belastungen des Trinkwassers.
  • Ausnahmslos unbedenkliches Wasser wird in das Versorgungssystem eingespeist.
  • Pinneberger Leitungswasser zu trinken ist demnach prinzipiell gesund.

Allerdings gilt es zu beachten:

  • Die Verantwortung der Wasserversorger für die Qualität des Pinneberger Leitungswassers endet am Übergabepunkt an die Immobilie.
  • Ab hier haftet der Hauseigentümer dafür, dass keine Grenzwerte überschritten werden.
  • Im hausinternen Leitungswassersystem lauern verschiedene Gefahrenquellen, darunter veraltete Rohre, etwa aus Blei, oder auch Bakterienherde.
  • Das Pinneberger Trinkwasser ist daher prinzipiell bedenkenlos genießbar, die Wasserqualität leidet aber häufig innerhalb der eigenen Leitungen.
  • So kann das Pinneberger Leitungswasser, das der Verbraucher schlussendlich aus dem Hahn zapft, durchaus ungesund sein.
  • Gefährlich sind diese Verunreinigungen vor allem für Babys und Kleinkinder.

Das Pinneberger Leitungswasser entspricht höchster Qualität, wenn es von den Wasserversorgern ausgeliefert wird. In dieser hohen Qualität dürfen Babys und Kleinkinder das Pinneberger Leitungswasser bedenkenlos trinken. Allerdings gilt es zu beachten:

  • Die Qualität des Pinneberger Leitungswassers wird nur bis zur Übergabe an die Verbraucher garantiert.
  • Der Hauseigentümer trägt die Verantwortung dafür, dass das Pinneberger Leitungswasser, das daraufhin in den Haushalten ankommt, keinerlei Grenzwerte der Trinkwasserverordnung überschreitet.

Sehr häufig werden Grenzwerte überschritten. Besonders für Babys gefährlich:

  • Beispielsweise Schwermetalle wie Blei oder Kupfer
  • Erreger wie Legionellen oder Darmkeime.

Diese Belastungen können die Gesundheit eines Säuglings enorm negativ beeinflussen.

  • Langfristige Folgebeschwerden sind nicht selten.
  • So kann Blei im Wasser beispielsweise zu einer verminderten Intelligenzbildung führen.
  • Legionellen können schwere Lungenentzündungen nach sich ziehen.
  • Diese und viele weitere gefährliche Stoffe und Erreger bedeuten besonders für den noch empfindlichen Organismus und das noch nicht voll ausgebildete Immunsystem eines Säuglings eine Gefahr.
  • Sehr oft werden Beschwerden und Erkrankungen nicht oder erst viel zu spät mit belastetem Wasser als Ursache in Verbindung gebracht.

Ein Wassertest kann Klarheit über die tatsächliche Qualität des Leitungswassers geben, das schlussendlich aus dem Hahn fließt.

  • Eine Wasseranalyse gibt mit wenigen Handgriffen Sicherheit.
  • Anhand der Testergebnisse des Wassertests kann der Verbraucher feststellen, ob das Pinneberger Leitungswasser, das er zur Körperhygiene oder zur Nahrungszubereitung nutzt, den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerten entspricht.
  • Experten empfehlen insbesondere Familien mit Babys und Kleinkindern, das Pinneberger Leitungswasser zu testen, nachdem es die hausinternen Leitungen passiert hat.

Mit wenigen Handgriffen kann der Verbraucher das Pinneberger Leitungswasser im eigenen Haushalt testen.

  • IVARIO bietet hierzu eine auf die Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnittene Auswahl an Wassertests.
  • Von Experten empfohlen wird für Familien der Baby-Wassertest oder auch der umfassende Premium Wassertest.
  • Nach der Bestellung im IVARIO-Shop erhalten Sie eine gute, ausführliche Anleitung sowie alle notwendigen Utensilien zur Probenentnahme.
  • Die Probe wird daraufhin mit dem mitgelieferten und vorbereiteten Rücksendematerial verschickt und von einem akkreditierten deutschen Labor untersucht.
  • In Kürze erhalten Sie die Ergebnisse der Wasseruntersuchung.

Der Kalkgehalt des Pinneberger Leitungswassers wird als Härtegrad bezeichnet. Darunter versteht sich die Konzentration von Kalzium und Magnesium im Wasser.

  • Beide Mineralstoffe sind für den menschlichen Organismus nicht schädlich, sondern in gewisser Konzentration sogar essenziell, um gesund zu bleiben.
  • Entgegen eines weitverbreiteten Irrglaubens ist es nicht schädlich, kalkhaltiges Wasser zu trinken.
  • Ebenfalls nicht korrekt ist die Annahme, dass verschiedene Erkrankungen, darunter die Arteriosklerose oder auch verschiedene Herzerkrankungen, auf die Einnahme von zu viel Kalk über das Leitungswasser zurück zu führen sind.
  • Ein tatsächliches Problem ist Kalk vielmehr für die Lebensdauer wasserführender Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler. Hier setzt sich der Kalk auf Heizelementen oder im Wasserkreislauf ab, was auf Dauer zu Problemen führt.

Kalk im Pinneberger Leitungswasser ist demnach nicht ungesund, jedoch auf Dauer mit Blick auf die Lebenserwartung einiger Haushaltsgeräte ein nicht unwichtiger Faktor.

Die Wasserhärte des Pinneberger Leitungswassers kann mit wenigen Handgriffen gemessen werden. Dazu bieten sich spezielle Teststreifen oder aber, von Experten empfohlen, professionelle Wassertests an. Dabei gilt:

  • Weiches Wasser weist bei einem Test einen Härtegrad unterhalb von 8,4 °dH (Grad deutscher Härte).
  • Liegt der Härtegrad des Wassers zwischen 8,4 °dH und 14 °dH handelt es sich um mittelhartes Wasser.
  • Ab 14 °dH bis zu einem Härtegrad von 21,3 °dH wird das Leitungswasser als hart bezeichnet.
  • Ab 21,3 °dH gilt das Wasser als sehr hart.

Verantwortlich für den Härtegrad ist in aller Regel die Kalk-Konzentration im Leitungswasser.

Im Pinneberger Leitungswasser findet sich eine Vielzahl an Mineralien, die größtenteils essenziell für den Menschen sind. Dabei handelt es sich mitunter um

  • Kalzium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Natrium

Diese wichtigen Mineralien und Spurenelemente befinden sich schon bei der Gewinnung des Rohwassers im späteren Pinneberger Leitungswasser.

  • Ein Großteil des deutschen Trinkwassers wird aus Grundwasser gewonnen.
  • Dieses fließt durch verschiedene Gesteinsschichten, ehe es als Grundwasser gewonnen und zu Trinkwasser aufbereitet wird.
  • Da diese Mineralien nicht schädlich für den menschlichen Organismus sind, kann das Pinneberger Leitungswasser auch mit einer höheren Mineralienkonzentration bedenkenlos getrunken werden.
  • Überschüssige Mineralien und Spurenelemente werden vom Körper ungenutzt ausgeschieden.

Das Pinneberger Leitungswasser wird penibel kontrolliert, ehe es an die Haushalte verteilt wird. Das deutsche Leitungswasser kann, sofern keine Verunreinigungen innerhalb der eigenen internen Wasserleitungen beim Verbraucher entstehen, beispielsweise laut einer Analyse der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2015, problemlos mit Mineralwasser aus der Flasche mithalten.

  • In Deutschland erhalten wir von den öffentlichen Versorgern ausnahmslos hochwertiges Trinkwasser, das den Vorgaben der Trinkwasserverordnung entspricht.
  • Diese sieht eine ganze Reihe an Grenzwerten und Kontrollmechanismen vor, die lückenlos eingehalten werden.
  • Mineralwasser aus der Flasche unterliegt einer eigenen Verordnung zur Qualitätssicherung.
  • Diese sieht deutlich weniger Grenzwerte vor, als die deutsche Trinkwasserverordnung.
  • Tatsächlich wird das Pinneberger Leitungswasser demnach penibler kontrolliert, als Mineralwasser aus der Flasche.
  • Auch der mitunter höhere Mineralstoffgehalt, mit dem Mineralwasserhersteller oft werben, macht das Mineralwasser aus der Falsche nicht zur besseren Alternative. Denn derart hohe Mineralstoffkonzentrationen werden schlussendlich lediglich vom Körper ausgeschieden, wenn sie nicht genutzt werden. Der tägliche Mineralstoffbedarf ist durch eine ausgewogene Ernährung und Pinneberger Leitungswasser in der Regel problemlos zu decken.

Die Wasserqualität in Pinneberg zählt, wie übrigens die deutsche Trinkwasserqualität im allgemeinen, zu den besten der Welt. Grund hierfür ist vor allem das strenge deutsche Regelwerk, das durch die Trinkwasserverordnung festgelegt und hierzulande lückenlos eingehalten wird. Zudem ist das Rohwasser, das zu Trinkwasser aufbereitet wird, im bundesweiten Vergleich sehr hochwertig, wodurch eine über die Maßen langwierige Aufarbeitung und Reinigung verglichen mit anderen Ländern unnötig ist.

  • Die Wasserqualität in Pinneberg stützt sich, wie im gesamten Land, auf die Regelungen und Grenzwerte der Trinkwasserverordnung.
  • Die deutsche Trinkwasserverordnung zählt zu den strengsten weltweit, was zur Folge hat, dass das deutsche Trinkwasser im allgemeinen besonders hochwertig ist.
  • Grenzwertüberschreitungen sind in ganz Deutschland äußerst selten und werden zügig behoben.

Diese Faktoren machen die Wasserqualität in Pinneberg und ganz Deutschland zu einer der besten weltweit. Allerdings weisen Experten wiederholt darauf hin, dass die Trinkwasserqualität dennoch enorm leiden kann, wenn innerhalb der hausinternen Trinkwassersysteme, die der Verantwortung des jeweiligen Eigentümers unterliegen, Belastungen auftreten.

Chlor wird dem Trinkwasser beigefügt, um mikrobakteriellen Verunreinigungen effektiv entgegen zu treten. In Deutschland wird dem Trinkwasser ausschließlich dann Chlor beigefügt, wenn dies mit Blick auf die Wasserqualität zwingend notwendig ist. So kann es durchaus vorkommen, dass Pinnebergs Trinkwasser gegebenenfalls über einen kurzen Zeitraum Chlor zugefügt wird, um Bakterien und Keimen so zügig und effektiv wie möglich entgegen wirken zu können.

  • Chlor dient im Trinkwasser als Desinfektionsmittel, das Bakterien und Keimen im Wasser entgegen wirkt und somit die Gesundheit der Verbraucher schützt.
  • Chlor wird dem Trinkwasser in Deutschland prinzipiell ausschließlich im in der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Maß zugefügt. Der Grenzwert für Chlor im Trinkwasser wird dabei nicht überschritten.
  • Wird dem Trinkwasser in Pinneberg Chlor zugefügt, wird diese Maßnahme so früh wie möglich wieder eingestellt, um die Gesundheit des Verbrauchers nicht unnötig zu belasten.
  • Chlor schadet dem menschlichen Körper nicht direkt, wenn es in entsprechend niedriger Dosierung aufgenommen wird. Sollte diese Grenze im Zweifelsfall überschritten oder aus einem anderen Grund der Einsatz von Chlor notwendig werden, erfolgt eine rechtzeitige Information der Verbraucher.

Die Wasserversorger liefern ausnahmslos bedenkenlos genießbares und zur Körperhygiene nutzbares Wasser. Dementsprechend finden sich in Pinnebergs Trinkwasser keinerlei gefährliche Keime oder Bakterien, wenn es an die Haushalte ausgeliefert wird. Ausgeschlossen ist eine Legionellenkontamination jedoch nicht.

  • Legionellen vermehren sich vor allem in Warmwassertanks und -leitungen. Die Hausinternen Wasserinstallationen sind in 99 Prozent der Fälle Ausgangspunkt für eine Legionellenkontamination.
  • Fehlerhafte Wartung der Installationen und insbesondere zu niedrige Erhitzung des Warmwassers sind Hauptursachen für Legionellenvorkommen in deutschen Haushalten.
  • In Pinnebergs Trinkwasser finden sich in aller Regel keine Bakterien und Keime, welche die Gesundheit des Verbrauchers negativ beeinflussen.
  • Erst innerhalb der eigenen Leitungen und zumeist lange Zeit unbemerkt vermehren sich die gefährlichen Erreger, wodurch auch in Pinneberg Legionellenvorkommen nicht ausgeschlossen sind.
  • Diese Vorkommen sind jedoch auf Probleme in den hausinternen Systemen zurück zu führen, die der Verantwortung des Eigentümers unterliegen.

Kolibakterien leben naturgemäß im Darm des Menschen und einiger Tiere. Verschiedene Stämme der Kolibakterien lösen jedoch beim Menschen Infektionen aus, die zu schweren Durchfallerkrankungen führen können. Besonders Babys und Kleinkinder leiden daher sehr unter einer Infektion mit Kolibakterien. Doch auch immungeschwächte Menschen und sogar an sich gesunde Personen können enorme gesundheitliche Probleme bekommen.

  • Ins Trinkwasser gelangen Kolibakterien vor allem durch Tierfäkalien, die ins Grundwasser oder Brunnenwasser geraten.
  • Besonders betroffen sind daher Regionen, in denen Überweidung ein Problem ist.
  • Kolibakterien können, bei entsprechenden Temperaturen um die 37 Grad, rund zwei Wochen im Wasser überleben.
  • Besonders betroffen sind Betreiber eigener Hausbrunnen, deren Trinkwasser nicht vorab von den öffentlichen Wasserversorgern kontrolliert wird.
  • Auch Verunreinigungen des Trinkwassers im eigenen Trinkwassersystem durch stark veraltete Wasserinstallationen sind möglich, auch wenn dieses von den Wasserversorgern bezogen wird. Für die eigenen Hausinstallationen haftet der Eigentümer der Immobilie.
  • Ein Wassertest auf Kolibakterien gibt schnelle Gewissheit und wird vor allem dann empfohlen, wenn das selbst gewonnene Brunnenwasser getrunken wird oder Durchfallerkrankungen auffällig oft auftreten.

Mehr Informationen zum Thema Trinkwasser finden Sie in unserem Blog!

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