Weichmacher im Trinkwasser und der Nahrung – eine echte Gefahr für die Gesundheit

Weichmacher im Trinkwasser

Weichmacher im Trinkwasser sind eine Gefahr, denn Wasser ist das wichtigste Lebensmittel der Welt. Sind in der eigenen Leitungswasserinstallation Kunststoffleitungen verbaut, könnte sich eine nennenswerte Konzentration Weichmacher im Trinkwasser befinden. Denn diese können über einen langen Zeitraum giftige Stoffe, die sich im Weichmacher befinden, ans Wasser abgeben.

Weichmacher bestehen in erster Linie aus Phthalaten. Hierbei handelt es sich um Verbindungen aus Phthalsäure und anderen Alkoholen. Eingesetzt werden diese vor allem in der Kunststoffherstellung. Damit aus dem normalerweise spröden und harten Kunststoff ein flexibles Material wird, das etwa bei flexiblen Wasserleitungen an Spülbecken eingesetzt wird, werden bei der Herstellung Weichmacher eingesetzt. Überaus umstritten ist zudem der Einsatz von Weichmachern in der Herstellung von Kinderspielzeugen oder Getränkeflaschen aus Plastik. Aufgrund ihrer gesundheitsschädigenden Wirkung sind einige Phthalate bereits seit 2005 in der Herstellung von Spielzeug und Babyartikeln verboten.

Zu den am häufigsten verwendeten Phthalaten zählen

  • Di-isodecylphthalat (DIDP)
  • Di-isononylphthalat (DINP)
  • Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)
  • Dibutylphthalat (DBP)
  • Di-isobutylphthalat (DIBP)
  • Benzylbutylphthalat (BBP) sowie
  • DPHP.

DEHP war bis vor wenigen Jahren das am häufigsten eingesetzt Phthalat, wurde jedoch in der Zwischenzeit teilweise durch weniger gesundheitsgefährdende Alternativen ersetzt. DEHP fällt durch fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften auf, so dass es immer seltener verwendet wird. Trotzdem können sich vor allem in älteren Installationen nach wie vor Wasserleitungen befinden, die DEHP enthalten, so dass Weichmacher im Trinkwasser nicht ausgeschlossen sind.

 

Die Gesundheit in Gefahr: Weichmacher im Trinkwasser und den Lebensmitteln

Die unterschiedlichen Phthalate wirken auf verschiedenste Weise auf den menschlichen Organismus. So werden einige Weichmacher mit Veränderungen des Hormonhaushalts in Verbindung gebracht, wodurch beispielsweise die männliche Fortpflanzung beeinträchtigt werden kann. Andere Stoffe in Weichmachern wirken sich wiederum während Versuchen an Tieren auf die Hormondrüsen aus, darunter die Schilddrüse und die Hirnanhangsdrüse, die wichtige Funktionen im gesamten Organismus innehaben und unter anderem das Hormonsystem des Körpers steuern. Auch leberschädigende Auswirkungen Weichmacher sind bekannt.

Insbesondere ungeborene Babys und Säuglinge sind gefährdet. Werden beispielsweise Weichmacher im Trinkwasser aufgenommen, sind Beeinträchtigungen der Entwicklung schon im Mutterleib möglich. Vor allem Familien sollten daher sicherstellen, dass ihr Trinkwasser absolut unbelastet ist und keine Weichmacher im Trinkwasser vorhanden sind.

Die einzelnen Phthalate werden daher bislang als gesonderte Stoffe bewertet. Dementsprechend gelten unterschiedliche Grenzwerte für die jeweiligen Phthalate, die in Weichmachern enthalten sein können. Im Gespräch ist allerdings eine gemeinsame Bewertung aller Phthalate als Gruppe, da vermutet wird, dass sich die Wirkung der einzelnen Stoffe bei gemeinsamer Verwendung addiert.

Weichmacher im Trinkwasser PET Flaschen

PET-Flaschen stehen schon längere Zeit in der Kritik

Auch PET-Getränkeflaschen stehen seit vielen Jahren in der Kritik, da bei ihrer Herstellung Weichmacher verwendet werden, die an das Getränk abgegeben werden können.

Test auf Weichmacher im Trinkwasser gibt Sicherheit

Phthalate können sich in vielen Lebensmitteln befinden – vor allem dann, wenn diese in Plastik verpackt werden. Verbraucher können nicht selbst feststellen, welche Lebensmittel belastet sind. Weichmacher im Leitungswasser können durch eine professionelle Wasseranalyse festgestellt werden, so dass belastete Leitungen innerhalb des eigenen Trinkwassersystems erkennbar werden.

Das eigene Wasser kontrollieren zu lassen erfordert nur wenige Handgriffe. Die Analyse auf Weichmacher im Trinkwasser, die in Kürze im IVARIO-Shop erhältlich sein wird, gibt so schnelle Klarheit darüber, ob das eigene Leitungswasser nicht nur frei von Belastungen durch giftige Schwermetalle und Bakterien ist, sondern auch frei von gesundheitsschädigenden Weichmachern.

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