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Eisen im Trinkwasser

Was ist Eisen?

Eisen ist ein häufig vorkommendes Metall. Es wird aus Erzen gewonnen und besitzt verschiedene Varietäten, selten findet man es in reiner Form. Eisen ist ein Hauptbestandteil unseres Erdkerns.
In der Metallurgie spielt Eisen eine Hauptrolle; moderne Eisenwerkstoffe sind Stahl und Gusseisen.
Eisen gehört zu den ferromagnetischen Metallen – es hat magnetisch Eigenschaften, die in vielen Technologien, beispielsweise dem Elektromotor, zur Anwendung kommen.
Ein Attribut ist seine Neigung zu Korrosion. In feuchter Umgebung beginnt es zu oxidieren – es rostet.

Lebenswichtiges Spurenelement Eisen

Seine biologische Bedeutung liegt darin, dass es für alle Lebewesen essentiell ist. Für den Menschen ist Eisen ein lebensnotwendiges Mikroelement, denn es ist vor allem für den Sauerstofftransport des Hämoglobins – der roten Blutkörperchen - zuständig. Der Tagesbedarf  für Männer liegt bei etwa 10 mg pro Tag, für Frauen ist er mit ca. 15 mg etwas höher. Werden diese Werte dauerhaft unterschritten führt dies zur Diagnose Eisenmangel. Eine Überdosierung wirkt sich ebenfalls schädlich auf die Gesundheit aus. Bei zu hoher Eisenaufnahme kann sich Eisen in der Leber anreichern und vielfältige Erkrankungen, sogenannte Siderosen, auslösen. 

Wie gelangt Eisen ins Grundwasser?

Da Eisen in der Erdkruste vorkommt, löst es sich aus und dringt somit auch kontinuierlich ins Grundwasser. Dabei handelt es sich aber um Konzentrationen weit unterhalb gesundheitlich kritischer Bereiche.

Wie gelangt Eisen ins Leitungswasser?

Über eisenhaltige Rohre gelangt Eisen in das Trinkwasser. Obwohl die Leitungen meist mit einer Schutzschicht aus Zink versehen sind, um Korrosion entgegen zu wirken, kann diese sich mit der Zeit abtragen. Je weniger diese älteren, wasserführenden Installationen gewartet werden, umso leichter kann sich Eisen herauslösen.

Was sind die Folgen von Eisen im Trinkwasser?

Der Grenzwert für den Parameter Eisen im Trinkwasser liegt nach der deutschen Trinkwasserverordnung bei 0,2mg pro Liter. Dieser niedrige Grenzwert ist eher in der deutlich wahrnehmbaren Veränderung des Wassers als einer gesundheitlichen Gefährdung begründet.
Ab einer Eisenkonzentration von mehr als 0,5mg/l treten Verfärbungen (Braunfärbung), Ablagerungen und Geschmacksveränderungen des Wassers auf. Diese Merkmale sind aus technischer und sensorischer Hinsicht unerwünscht. Eine Gesundheitsgefährdung besteht jedoch erst oberhalb eines Eisengehaltes von 200 mg/l.
Die Beläge aus Eisenocker gefährden die Betriebssicherheit und Effizienz der Anlagen, Rostverfärbungen und ein metallischer Geschmack machen die Nutzung für den Wasserkunden unmöglich. Außerdem können sich aufgrund von Eisenhydroxid-Belägen Mikroorganismen im System ansiedeln.

Wer ist in der Verantwortung?

Die Werte der Parameter, die in der TrinkwV festgelegt sind beziehen sich auf die Konzentration im Verteilungsnetz der kommunalen Wasserwerke. Ab der Grundstücksgrenze sind die Hausbesitzer für Einhaltung der Richtlinien verantwortlich. Messwerte können vor allem in der Hausinstallation ansteigen. In älteren Gebäuden bilden verzinkte Metallrohre oder Armaturen mögliche Schwachpunkte. 
Eigentümer von Brunnenanlagen sind selbst verantwortlich für den Einhalt der Trinkwasser-Richtwerte ihres Brunnenwassers, denn sie sind außerhalb des Kontrollbereiches kommunaler Trinkwasserversorger. Besonders  Eisenockerablagerungen sind ein Problem für Leitungen, Pumpen und Filter. Sie können im schlimmsten Fall ein Versiegen der Brunnenwasserförderung herbeiführen. 

Eisen im Trinkwasser? Was ist zu tun?

Eine Trinkwasseranalyse bringt Aufschluss. Falls Sie geschmacklich und optisch bisher keine Auffälligkeiten ihres Trinkwassers bemerkt haben, können Sie mit einem Wasser-Test ganz sicher gehen. Darin erfahren Sie, ob ihr Wasser gesunde Lebensmittelqualität hat.
Der Eisen-Test ist einfach zu entnehmen und wird dann in ein anerkanntes Labor eingesandt.
Nach kurzer Zeit bekommt man eine detaillierte Aufschlüsselung über die Beschaffenheit des eigenen Wassers.

 

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