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Barium im Trinkwasser

Was ist Barium?

Barium ist ein silbrig-weißes Erdalkalimetall. Da es eine große Reaktionsfreudigkeit besitzt, kommt es in der Natur ausschließlich gebunden vor. In seinen chemischen Eigenschaften ist es dem Calcium ähnlich. Barium kann sich in feuchter Luft selbst entzünden. 
Hauptsächlich kommt es in den Mineralien Baryt – auch Schwerspat – und Witherit (Bariumcarbonat) vor. Barium wird weltweit abgebaut. Deutsche Vorkommen gibt es im Sauerland, Harz und Rheinland-Pfalz.
Das Metall ist schwer wasserlöslich. Seine wasserlöslichen- und säurelöslichen Verbindungen sind jedoch giftig.
Bei der Kernspaltung spielt Barium und seine radioaktiven Isotope eine Rolle. 
Bariumverbindungen entwickeln eine charakteristische grüne Flammenfarbe. Zusammen mit Strontium- und Kupfersalzen lassen sie jedes Feuerwerk in eindrucksvollen Farben erstrahlen.

Wie gelangt Barium ins Trinkwasser?

Da Barium schwer löslich ist, gibt es kaum Auswaschungen bariumhaltiger Gesteine im Erdinneren. Die herausgelösten Mengen im Grundwasser sind daher sehr gering.
Ein möglicher Eintrag kann über unsachgemäß entsorgte Industrieabwässer erfolgen. 

Wie wirkt Barium auf den menschlichen Körper?

Barium ist für Pflanzen essenziell, sie nehmen es aus dem Boden auf und speichern es.
Folglich kommt Barium ebenfalls im menschlichen Körper vor. Mit der Nahrung wird täglich etwa ein Milligramm aufgenommen. Die Anteile des Elements im Organismus liegen mit 70 – 100 ppb (Part per Billion) im Milliardstel-Bereich.

In der Medizin wird wasserunlösliches, unbedenkliches Bariumsulfat verwendet. Als Kontrastmittel dient es beim Röntgen und der Computertomographie zur Markierung des Verdauungstraktes.

Hohe Vorsichtsmaßnahmen sind für die Beschäftigten in der Industrie geboten. Die Glasindustrie verarbeitet beispielsweise hochgiftiges Bariumkarbonat. Die Einstufung attestiert dieser Chemikalie akute Toxizität durch Einatmen. Gleiches gilt für Bariumchlorid. Der Arbeitsschutz sieht dafür einen  MAK-Wert vom 0,5 Milligramm pro Kubikmeter vor. Der MAK-Wert benennt die maximal zulässige Konzentration eines Stoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Atemluft des Arbeitsplatzes.

Die letale Dosis für einen Erwachsenen liegt zwischen 1g und 15g und ist abhängig von der Löslichkeit der jeweiligen Bariumsalze. 
Barium kann je nach Dosierung zu unterschiedlich schweren Symptomen wie: Blutdrucksteigerung, Muskelkrämpfen, Muskellähmung, Herzrhythmus- und Kreislaufstörungen oder Tremor (unwillkürliche Muskelkontraktion) führen.

Nach oraler Bariumaufnahme durch Lebensmittel, Trinkwasser und Mineralwässer konnten bisher keine gesundheitlichen Auffälligkeiten beobachtet werden.

Trinkwasser durch Barium belastet: Was tun?

Barium ist durch das Bundesumweltministerium in die Wassergefährdungsklasse 1 (WGK) als schwach wassergefährdender Stoff eingestuft. Nach der deutschen Trinkwasserverordnung gilt ein Grenzwert von 1 mg/l. 
Der gleichlautende Richtwert der deutschen Mineral- und Tafelwasserverordnung wurde 2006  europaweit übernommen.
In einer Reihe von Entwässerungssatzungen sind Grenzwerte für das Element enthalten. 
Die Abwasserreinigung nutzt Verfahren der Umkehrosmose, Destillation, Elektrodialyse und des Ionenaustauschs um Barium aus dem Wasser zu entfernen.

Bariumgehalt testen lassen

Obwohl Barium nur in sehr geringem Anteil im Trinkwasser vorkommt, gibt letztendlich nur eine Wasseranalyse Aufschluss über die exakte Güte des eigenen Trinkwassers. Für Brunnenbetreiber und Hausbesitzer ist es besonders wichtig, das Wasser regelmäßig auf Schwermetalle (z.B. Eisen, Mangan, Blei) und Mikroorganismen (z.Bsp. Legionellen) zu testen, um effektiv auf eventuelle Überschreitungen reagieren zu können.
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