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Koloniezahl (bei 22° C und 36° C)

Was ist die Koloniezahl (bei 22° C und 36° C)?

Trinkwasser ist ein natürliches Produkt und daher nicht keimfrei. Mikroorganismen kommen überall in der Umwelt vor - in der Luft, im  Wasser und auch beim Menschen. Befinden sich die Pilze, Viren und Bakterien mit ihrer Umgebung im Gleichgewicht, stellen sie in der Regel kaum eine Gefahr dar. 
Bestimmte Mikroben, (Enterokokken, Legionellen, E. coli und coliforme Bakterien), sind jedoch krankheitserregend. Sie können im Trinkwasser auftreten und bedürfen deswegen einer strengen Kontrolle,
denn Grenzwertüberschreitungen sind nach der Trinkwasserverordnung nicht gestattet.
Die Gesamtkeimzahl im Wasser gibt Auskunft über seinen allgemeinen mikrobiologischen Zustand. Im Labor werden die Proben vom Wasserhahn des Endverbrauchers einer Bebrütungstemperatur von 22°C bzw. 36°C ausgesetzt. Die darauffolgende unterschiedliche Koloniebildung deutet auf die Herkunft der Organismen hin. Eine erhöhte Koloniezahl bei 22°Celsius weist auf natürlich vorkommende Keime im Wasser hin, die potentiell weniger gesundheitsgefährdend sind. Dafür liefern sie einen Hinweis auf Verunreinigungen im Leitungsnetz. Die dort gebildeten, relativ harmlosen Biofilme sind aber wiederum Nährboden für Krankheitserreger.
Keime, die sich nach einer Bebrütung bei 36°C kolonieartig vermehren, sind wesentlich problematischer, da es sich hierbei um die Körpertemperatur  von Warmblütern (Säugetiere, Vögel) handelt. 
Der Begriff Koloniezahl, auch als koloniebildende Einheit (KBE) bezeichnet, wurde in der Trinkwasserverordnung von 1975 verbindlich eingeführt. 

Was bedeutet die erhöhte Koloniezahl (bei 22° C und 36° C) im Trinkwasser?

Die Erhöhung der Koloniezahl bei den unterschiedlichen Bebrütungstemperaturen deutet immer auf Verunreinigungen der Trinkwasserinstallation des Hauses hin. Ursachen dafür können vielfältig sein: verkalkte Armaturen (Perlator des Wasserhahns), Bau- und Wartungsarbeiten, Rohrbruch, Neuanschluss, Trockenfall durch zu lange Standzeiten, zu geringer Wasserdurchfluss, ungeeignete Materialien, mangelnde Reinigung oder falsche Reinigungsmittel. Entstandene Biofilme begünstigen das Wachstum anderer Mikroben, wie Legionellen, Mykobakterien, Pseudomonaden und Amöben. 


Wie wirkt die erhöhte Koloniezahl (bei 22° C und 36° C) auf den menschlichen Körper?

Eine erhöhte, im Labor festgestellte, Koloniezahl deutet auf Verunreinigungen der Trinkwasserprobe mit Mikroben hin. Da das getestete Wasser vom Wasserhahn des Endverbrauchers stammt, kommt nur eine mögliche Belastung der Hausleitungen und Armaturen in Frage. Besonders kritisch sind die bei 36°C wachsenden Keime zu betrachten, da hier die Körpertemperatur von Säugetieren simuliert wird. Kontaminierte Anlagen können für Menschen mit geschwächtem Gesundheitszustand, Ältere und Kleinkinder eine ernsthafte Gefahr sein. Der Übertragungsweg ist entweder der direkte Trinkwasserverbrauch oder das Einatmen von Wasserdampf. 
Pseudomonas aeruginosa, E.coli und coliforme Bakterien lassen auf einen Eintrag durch Fäkalien schließen, Darmbeschwerden, Durchfall und sogar Lungenentzündungen sind die Folge. Der Grenzwert für diese Mikroorganismen liegt daher bei Null. Legionellen infizieren die Atemwege über Aerosole und verursachen die sogenannte Legionärskrankheit, die für Risikogruppen lebensgefährlich sein kann. 1976 erkrankten in Philadelphia bei einem Veteranentreffen der American-Legion über 200 Personen - 34 starben. Als Ursache konnte der Erreger Legionella pneumophila im Wasserdampf festgestellt werden. Auch Schwimmbäder und Klimaanlagen sind Brutstätten dieses Krankheitskeims. Sein Grenzwert beträgt 100 koloniebildende Einheiten auf 100 ml Trinkwasser.

Trinkwasser durch erhöhte Koloniezahl (bei 22° C und 36° C) belastet: Was tun? 

Eine erhöhte Koloniezahl weist auf mögliche Verunreinigungen der Hausinstallation hin. Eine konkrete Aussage in Bezug auf tatsächliche Krankheitserreger ist sie nicht, denn es handelt sich um einen Indikatorparameter.
Die unverzügliche Klärung der Ursachen und die rasche Beprobung auf mikrobiologische Parameter, wie E. coli oder coliforme Bakterien, sowie Legionellen ist geboten. Die einzuleitenden Maßnahmen, beispielsweise Desinfektion und Durchspülungen, richten sich nach den ermittelten Ursachen. 

Koloniezahl (bei 22° C und 36° C) testen lassen

Eine Belastung des Trinkwassers mit bestimmten Mikroorganismen stellt eine ernstzunehmende Gefahrenquelle für die Gesundheit dar. Daher sieht die Trinkwasserverordnung für die mikrobiologischen Parameter einen Grenzwert 0 vor. Das heißt, dass keine Mikroben in 100ml bzw. 250ml vorhanden sein dürfen. Die turnusmäßigen Wassertests zur Koloniezahl bei  22°C und 36°C dienen als Indikatoren für mögliche Kontaminationen mit Keimen innerhalb der Trinkwasserinstallation des Hauses. Eine Wasseranalyse zeigt eindeutig, welche Substanzen sich im eigenen Leitungswasser befinden und ob dabei Grenzwerte überschritten werden. Die Wasserwerke garantieren sauberstes Leitungswasser gemäß der TrinkwV bis zum Hausanschluss. Danach können jedoch Biofilme, Blei, Quecksilber oder Kupfer die Trinkwasserleitungen im Haus verunreinigen. Brunnenbesitzer sollten außerdem die Nitrat- und Phosphatwerte ihres Brunnenwassers beobachten. Eine Wasseranalyse gibt ausführlich Auskunft über den Zustand Ihres Trinkwassers.
 

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