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Silber im Trinkwasser - eine Gefahr?

Was ist Silber?

Silber ist ein weißglänzendes Edelmetall. Es kommt in gediegener Form - meist als Körner - in der Erdkruste vor. Sein Elementname Ag leitet sich vom lateinischem Namen Argentum. Das Metall lässt sich aufgrund seiner leichten Verformbarkeit problemlos verarbeiten. Seine hervorragende elektrische und thermische Leitfähigkeit und eine fast absolute Licht-Reflexion machen Silber zu einem begehrten Werkstoff. Elektronik, Elektrik und Optik sind die hauptsächlichsten Einsatzgebiete.
Seit etwa 7000 Jahren  gehört Silber zu den hochgeschätzten Rohstoffen der Zivilisation. Assyrer, Ägypter, Griechen, Römer, Goten und Germanen trieben einen regen Handel damit. Europäische Silberminen gab es im Mittelalter in Tirol, Böhmen, der Slowakei, Franken, Sachsen, Thüringen und dem Harz. Große Bedeutung erlangte zu dieser Zeit Silber als Währungsmetall, ehe es im 19. Jahrhundert durch Gold verdrängt wurde.
Neben dem elementaren Vorkommen gibt es auch viele Silbererze. Meist sind dies sulfidische Erze, wie Akanthit, Stromeyerit oder Allargentum. Bisher sind 167 Silberminerale bekannt. Außerdem werden auch silberhaltige Erze mit einem geringen Silberanteil von 0,01 bis 1 Prozent abgebaut.
Heute befinden sich die wichtigsten Silbervorkommen auf dem amerikanischen Kontinent. Doch die Silberresscourcen sind begrenzt, daher ist das Recycling (Elektronikschrott, Fotopapiere, Batterien) von wachsender Bedeutung.

Wie gelangt Silber ins Trinkwasser?

In Oberflächengewässern ist der Silbergehalt minimal, da es gediegen oder gebunden in Mineralien, wie Sulfiden, im Boden vorkommt. Von dort wird es an die Umwelt abgegeben. Es findet sich in unterschiedlicher Konzentration in Gewässern, deren Schwebstoffen und Sedimenten sowie Kläranlagen.
Der natürliche Silbergehalt im Oberflächen- und Grundwasser ist also eher bedeutungslos.
 

Wie wirkt Silber auf den menschlichen Körper?

Da Silber bakterizid wirkt, wird es in der Medizin im Bereich der Wundtherapie desinfizierend eingesetzt. 
Dabei werden die bakterienabtötenden Silberionen in Form von Beschichtungen, als kolloidales Silber oder Nanosilber in Medizinprodukten, wie Wundauflagen, Cremes oder Prothesen, verwendet.
In der Lebensmittelindustrie wird Silber als Farbstoff E 174, beispielsweise zum Glasieren von Süßwaren, benutzt. Für den Menschen ist das Element nicht essentiell. Silber wird über die Nahrung, täglich circa 20-80 µg, aufgenommen. Im menschlichen Körper beträgt die durchschnittliche Menge etwa 2 mg.
Bei deutlich erhöhter Einnahme kann sich Silber im Körper vielfältig anreichern und außerdem in Wahrnehmungsstörungen von Geschmacks- und Riechorganen äußern. Darüber hinaus können einige Silberverbindungen, wie Silberoxid oder Silbernitrat, jedoch toxisch sein.

Trinkwasser durch Silber belastet: Was tun?

Der im Oberflächen- und Grundwasser vorkommende Silbergehalt ist gering und spielt kaum eine Rolle. Um im Bedarfsfall Silber aus dem Trinkwasser zu eliminieren, stehen verschiedene Wasserreinigungstechnologien zu Verfügung: Mittels Ionenaustauschern, Aktivkohle und Sandfiltern sowie der Methode des Ausfällens lassen sich Silber und Silberverbindungen entfernen. 
Interessant ist, dass seit der Novellierung der Trinkwasserverordnung vom 17. Dezember 2017 Silber und Silberchlorid nicht mehr in der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung aufgeführt sind. Silberbasierte Produkte wurden gestrichen. 
Bislang galt ein Grenzwert von 0,1 mg je Liter zur Konservierung und Desinfektion von Trinkwasser. Über die  Auswirkung von Silbernanopartikeln in der Umwelt gibt es noch keine abschließenden Kenntnisse. Fakt ist, dass die toxische Wirkung auch stark von anderen Parametern, wie Wasserhärte, Chloriden, Sulfiden, Sulfaten und dem pH-Wert, abhängt.
Silbergehalt testen lassen

Die Wahrscheinlichkeit einer messbaren Silberbelastung im Trinkwasser des Wasserversorgers ist eher gering. Mit einem Wassertest lässt sich jedoch genau feststellen, ob sich andere gesundheitlich bedenkliche Substanzen im eigenen Leitungswasser befinden oder Grenzwerte überschritten werden. Die Wasserwerke garantieren sauberstes Leitungswasser gemäß der TrinkwV bis zum Hausanschluss.
Schwermetalle (Blei, Zink, Kupfer, Nickel, Chrom, Eisen, Cadmium) oder Bakterien können innerhalb der  Hausinstallation das Trinkwasser nachträglich beeinträchtigen. Brunnenbesitzer sollten auf die Nitrat- und Phosphatwerte ihres Brunnenwassers achten. 
Eine Wasseranalyse zeigt anschaulich, ob Ihr Trinkwasser die Vorgaben der Trinkwasserverordnung erfüllt. 

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