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Titan im Trinkwasser

Was ist Titan?

Titan gehört zu den Übergangsmetallen und kommt fast ausschließlich gebunden in Mineralien vor.  Ilmenit, Leukoxen, Perowskit, Rutil, Anatas, Brookit, Riesit und Titanit sind einige der Titanoxide. Das reine Element wird aus Titaneisenerz oder Rutil gewonnen. Dieser Prozess ist sehr aufwändig und begründet den hohen Preis Titans.
Trotz seiner geringen Dichte besitzt Titan eine hohe Festigkeit. (Es ist härter und leichter als Stahl und fester als Aluminium.) Außerdem bildet es eine korrosionsbeständige Oxid-Schutzschicht aus und ist plastisch formbar. Unter bestimmten Bedingungen kann es eine hohe Reaktivität aufweisen. Titan-Legierungen finden dort Verwendung, wo leichte Werkstoffe mit großer Stabilität gefragt sind. Das sind beispielsweise Konstruktionsteile für die Luft- und Raumfahrt, Implantate und Prothesen in der Orthopädie, Sportartikel und Gehäuse von Elektronikgeräten. In der modernen Fahrzeugproduktion von E-Autos spielen Hochleistungsakkumulatoren (Lithium-Titanat-Akku) eine wichtige Rolle. Das strahlend weiße Pigment Titandioxid wird zur Herstellung von Farben und zum Einfärben von Kunststoff, Papier, Fasern, Kosmetik (Zahnpasta) und Lebensmitteln (E 171) verwendet.Titanverbindungen sind gesundheitlich unbedenklich. Als Material maritimer Bauteile und chemischer Anlagen wird es wegen seiner beständigen Oxidschicht geschätzt. Ausschreibungstexte von Handwerksbetrieben präferieren oft hochwertigen Titanwerkstoff für Installationen wie Heizung oder energiesparende Wärmetauscher.
Einzig der pulverförmige Zustand Titans ist gefährlich – es ist leicht entzündlich.

Wie gelangt Titan ins Trinkwasser?

Titan und Titanverbindungen sind schwer oder nicht wasserlöslich. Deshalb waschen sich Titanminerale kaum aus Verwitterungsgesteinen und Böden aus. Als stabile Bodenkomponenten gelangen sie deshalb nur minimal in den Wasserkreislauf. 
Gegenwärtig wird der Eintrag von Titandioxid-Nanopartikeln in die Umwelt untersucht. Es wird zum Beispiel vermutet, dass sie sich aus Farbanstrichen von Gebäuden witterungsbedingt herauswaschen, großflächig verteilen und letztlich Gewässersysteme belasten. Problematisch könnte auch der nicht herausgefilterte Anteil von Nanoteilchen aus Kläranlagen der Abwasserbehandlung sein. Momentane Erkenntnisse lassen keine Rückschlüsse auf Umweltbelastungen durch die Mikropartikel zu.

Wie wirkt Titan auf den menschlichen Körper?

Titan ist im Körper enthalten, doch kein essentielles Spurenelement. Circa 700 mg weist der Organismus auf, die tägliche Aufnahme beläuft sich auf etwa 0,8 Milligramm. Da das Element als relativ ungiftig gilt, sind auch höhere Dosen unproblematisch. 
Wie alle Staubbelastungen kann auch die massive Inhalation von Pigmentstäuben des Titandioxids zu Lungenschädigungen zu führen und Augenkontakt Entzündungen hervorrufen.
Die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat für den Stoff keine eindeutige Karzinogenität feststellen können. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) folgte 2017 jedoch dem Vorschlag Frankreichs, die inhalative Aufnahme als „wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen“ zu klassifizieren. Zuvor wurde 2016 eine Stoffbewertung nach den Gesichtspunkten der EU-Chemikalienverordnung (REACH) in Bezug auf Mensch und Natur durchgeführt.
Allgemein bekannt dürfte der Einsatz Titans in der Medizintechnik sein. In künstlichen Gelenken, Prothesen oder Herzschrittmachern kommt das korrosionsbeständige Metall zu Einsatz, da es vorteilhafterweise nicht vom Körper abgestoßen wird.

Trinkwasser durch Titan belastet: Was tun?

In der Trinkwasserverordnung 2001 gibt es keinen Parameter Titan und damit auch keinen Grenzwert.
Negative Auswirkungen sind bisher nur in Versuchen unter Laborbedingungen festgestellt worden. Dabei erwiesen sich halogenhaltige Titanverbindungen durch die Beeinflussung des pH-Wertes als toxisch für niedere Wasserorganismen. In ungeklärten, ungesicherten Industrieabwässern der Weißpigmentherstellung im Sulfatverfahren können sich chemische Nebenprodukte (Dünnsäure) negativ auf aquatische Ökosysteme auswirken. 
Titandioxid selbst ist nicht als wassergefährdend eingestuft. Bei seiner Produktion entsteht Grünsalz, dass als Fällungsmittel bei der Abwasserbehandlung dient. Titan kann mit Hilfe von Ionenaustauschern aus dem Rohwasser beseitigt werden. Ein weitere Möglichkeit zur Trinkwasseraufbereitung ist das Verfahren der Umkehrosmose. Sie ist Teil einer effizienten Kombination verschiedener Wasserfilter.  Diese Methode der Wasserfiltration kann auch mit Geräten für den Privathaushalt angewendet werden, hat jedoch auch Nachteile. Sämtliche Mineralien werden dem Trinkwasser entzogen, Erzeugung eines sauren Milieus und letztlich ist der Betrieb kostenintensiv.

Schadstoffgehalt testen lassen

Die Wasserwerke garantieren erstklassige Wasserqualität gemäß der TrinkwV bis zum Hausanschluss. Für die Versorgung mit sauberem, frischen und hygienischem Trinkwasser ist danach das Haus-Installationssystem maßgebend. Verschiedene Schwermetalle (Blei, Zink, Kupfer, Nickel, Chrom,Eisen), große Wasserhärte, giftige Metalle (Arsen, Cadmium), Legionellen und andere Keime können die Wasserleitungen schädigen und die Güte des Leitungswassers beeinträchtigen. Titan spielt im Trinkwasser kaum eine Rolle.
Ein Wassertest hilft mögliche Schadstoffbelastungen zu erkennen. Brunnenbesitzer sollten regelmäßig die Nitrat- und Phosphatwerte ihres Brunnenwassers testen lassen. 
Die Probe Ihres Wassers wird in einem anerkannten Labor analysiert und anschaulich für Sie dargestellt. So lässt sich einfach herausfinden, ob das eigene Wasser tatsächlich Lebensmittelqualität hat.


 

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