Brunnenwasser testen – kein Luxus sondern eine Notwendigkeit!

Auch für Selbtversorger - Brunnenwasser testen lassen ist Pflicht

Brunnenwasser testen zu lassen gehört zu den Dingen, die viele Betreiber zwar für notwendig und sinnvoll halten, es jedoch trotzdem gerne vor sich her schieben. Doch dieses Versäumnis kann enorme Auswirkungen auf die Gesundheit haben!

Wie wichtig die Untersuchung des eigenen Brunnenwassers ist, zeigen nicht zuletzt beispielsweise die Aktionen des VSR-Gewässerschutzes. Dieser Verein wurde in den 1980er Jahren gegründet und interessiert sich mitunter hauptsächlich für das Thema Gewässerschutz. Daher führt der rund 80 Mitglieder starke Verein jährlich etwa 5000 Wasseranalysen durch. Und dies nicht ohne Grund: Nicht selten ist jede dritte Probe belastet. Nitrat ist ein Hauptproblem, das vor allem durch das Düngen der Felder in der Landwirtschaft verursacht wird. Auch Schwermetalle und Aluminium sind häufig problematische Faktoren.

Hier stehen Brunnenbesitzer selbst in der Pflicht, für anhaltend gute Qualität des Wassers zu sorgen. Das Brunnenwasser testen zu lassen ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil Brunnenbetreiber sich nicht wie andere, an der zentralen Trinkwasserverteilung angeschlossene Nutzer, auf die Reinheit ihres Leitungswassers verlassen können.

Brunnenwasser testen – kein Luxus sondern eine Notwendigkeit

Die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte, die von den deutschen Wasserwerken ausnahmslos eingehalten werden müssen, sind kein reiner Luxus. Da Trinkwasser zu den wichtigsten Nahrungsmitteln des Menschen zählt, ist seine Reinheit essenziell und das Brunnenwassertesten unumgänglich.

Betreiber eigener Trinkwasserbrunnen sollten demnach explizit im Auge behalten, ob die Werte ihres Brunnenwassers mit den Vorschriften der Trinkwasserverordnung konform gehen. Unausweichlich in der Pflicht derartige Prüfungen durchzuführen sind vor allem Brunnenbetreiber, die das so gewonnene Grundwasser Dritten als Trinkwasser zur Verfügung stellen. Insbesondere Vermieter und Gewerbetreibende müssen demnach entsprechend der Vorschriften ihr Brunnenwasser testen lassen.

Chemische und mikrobiologische Werte: Brunnenwasser testen gibt Sicherheit

Neben chemischen und physikalischen Werten sind natürlich auch die mikrobiologischen Parameter beim Brunnenwasser testen von großer Bedeutung und sollten bei einer Brunnenwasser-Analyse unbedingt mit berücksichtigt werden – denn hierfür gibt es ebenfalls Regularien in der Trinkwasserverordnung, die von Brunnenbetreibern eingehalten werden müssen.

Brunnenwasser kann eine günstige Alternative zum Trinkwasser aus der Leitung sein. Dazu muss das Brunnenwasser testen jedoch zu den regelmäßigen Vorsichtsmaßnahmen zählen und idealer Weise einmal jährlich durchgeführt werden. Die Brunnenwasser-Analyse nimmt wenig Zeit in Anspruch und ermöglicht es, rechtzeitig auf bedenkliche Ergebnisse einzelner Parameter zu reagieren.

Brunnenwasser testen: Betreiber müssen am Ball bleiben

Damit Brunnenwasser als Trinkwasser deklariert und zur Verfügung gestellt werden darf, ist das Brunnenwasser testen unumgänglich. Dabei gilt:

Einmal im Jahr steht eine Brunnenwasseruntersuchung auf mikrobiologische Parameter an.

Mindestens alle drei Jahre sind die physikalischen Parameter gefragt. Damit das Wasser während der gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen bester Qualität entspricht, sollten Brunnenbetreiber regelmäßig auch abseits des vorgeschriebenen Turnus ihr Brunnenwasser testen.

Mit der Gesundheit pokert man nicht: Brunnenwasser testen und Wasser beruhigt nutzen

Sobald Brunnenwasser getrunken wird, muss es möglichst hohe Qualität aufweisen. Brunnenwasser testen ist vor allem dann Pflicht, wenn Kinder, Schwangere oder Babys durch das Wasser ernährt werden. Babys und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf Schwermetalle, Bakterien und Keime. Daher muss hier die vollkommene Unbedenklichkeit bestätigt werden, bevor das Brunnenwasser zur Nahrungszubereitung genutzt wird.

Wer sich nicht darauf verlassen will, sein Brunnenwasser nur dann testen zu lassen, wenn Aktionen wie die des VDR-Gewässerschutzes zur Verfügung stehen, kann selbst aktiv werden. Entsprechende Analysen sind hier erhältlich.

9 Kommentare

  1. Sylvia
    • IVARIO-Alexandra
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    • Sylvia
  2. Mark
    • IVARIO-Alexandra
  3. Schuberts

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