Wasservergleich zeigt: Leitungswasser ist eine hochwertige Alternative

Wie schneidet Leitungswasser im Wasservergelich ab?

Wasservergleich während Blindverkostung zeigt erneut: Leitungswasser steht Flaschenwasser weder geschmacklich noch qualitativ nach.

Leitungswasser ist beliebt, schmeckt und schont den Geldbeute. Es fließt wie selbstverständlich aus unseren Hähnen – wir nutzen es zum Kochen, Waschen, Putzen und auch zur Körperhygiene. Doch noch immer greifen viele Menschen zum Trinken lieber auf das Mineralwasser aus der Flasche zurück. Die Frage ist dabei: Warum?

Im direkten Wasservergleich zeigt sich immer wieder, dass Leitungswasser in Deutschland, das als Trinkwasser deklariert ist, keineswegs minderwertiger ist, als das Wasser aus der Flasche.

Wasservergleich: der Gaumen entscheidet mit

Unser Wasser wird immer wieder mit Mineralwasser verglichen – sei es durch Blindverkostungen, die etwa von den Wasserversorgern angeboten werden, oder durch Experten im Labor. Ziel des Wasservergleichs ist neben der Qualitätssicherung beispielsweise der Grundgedanke, den Menschen das Leitungswasser näher zu bringen und Unsicherheiten zu nehmen. Denn der Wasservergleich im Labor zeigt immer wieder: Nicht immer lohnt der finanzielle Aufwand, den der Kauf von Flaschenwasser bedeutet: unser Leitungswasser entspricht höchster Qualität. Die Stiftung Warentest hat 2015 bereits Leitungswasser und Flaschenwasser gegenüber gestellt – mit eindeutigen Ergebnissen! Mehr zum großen Wassertest erfahren Sie hier!

Qualität ist jedoch nicht alles – auch der Geschmack zählt. Doch auch hier kann das Leitungswasser punkten: Der Geschmackstest während Blindverkostungen überzeugt zumeist auch den empfindlichsten Gaumen.

 

Wasservergleich überzeugt Tester

Wasservergleich - Flaschenwasser und Leitungswasser

Geschmack und Qualität – ein Wasservergleich erinnert an die hohe Qualität des Trinkwassers

Einen direkten Wasservergleich konnten jüngst die Einwohner von Gelsenkirchen durchführen. Organisiert von der Gelsenkirchener „Gelsenwasser AG“ schnitt das Flaschenwasser während einer Blindverkostung nicht unbedingt immer gut ab. Gekostet werden konnten verschiedene Flaschenwasser, darunter ein „edler Tropfen“, der mit immerhin fast 20 Euro je Liter zunächst höchste Erwartungen zu wecken vermochte. Die Geschmäcker jedoch sind offenbar unterschiedlich, denn gerade dieser Tropfen brachte nur wenig Begeisterung.

Lediglich ein Drittel der Testpersonen erkannte das Leitungswasser im Wasservergleich. Schlussendlich errang das Wasser aus der Leitung einen hervorragenden zweiten Platz in der Rangliste der schmackhaftesten Wässer. Während die stillen Wässer im Schnitt mit der Note 2,86 bewerteten, erhielt das Leitungswasser die Note 2,58, was deutlich zeigt, dass das Trinkwasser aus der Leitung auch geschmacklich problemlos mithalten kann.

Die Aussage des Pressesprechers der Gelsenwasser AG wird durch dieses Ergebnis erneut unterstrichen: Teures Wasser schmeckt nicht automatisch besser. Diese Blindverkostung wird von der Gelsenwasser AG durchgeführt, um die Menschen daran zu erinnern, dass auch aus dem Hahn hervorragendes Wasser fließt. Schließlich verfügt das Leitungswasser zum Teil sogar nachweislich über deutlich mehr Nährstoffe, als viele Flaschenwässer.

 

Auch die Qualität stimmt beim Leitungswasser

Die Wasserversorger sorgen entsprechend der gesetzlichen Regelungen, die in der Trinkwasserversorgung klar deklariert sind, für höchste Qualität. Im Wasservergleich zahlt sich dies aus: Mineralwasser aus der Flasche unterliegen nicht den strengen Regelungen und Grenzwerten, die für das Trinkwasser gelten. Hier greift die Mineral- und Tafelwasserverordung, die eine deutlich geringere Anzahl an Parametern festlegt, deren Grenzwerte eingehalten werden müssen.

Aufgrund der peniblen Aufbereitung des Trinkwassers in Deutschland sind Gefahren in aller Regel ausgeschlossen. Deutsches Leitungswasser zu trinken birgt daher zunächst keine Gefahren – allerdings gilt dies nur dann, wenn auch in den hausinternen Leitungen, die der Verantwortung der Hauseigentümer unterliegen, sämtliche Gefahrenquellen ausgeschlossen sind.

Hier können Verunreinigungen des Wassers, etwa durch Bakterien oder Schwermetalle, auftreten und die Gesundheit der Konsumenten nachhaltig negativ beeinflussen.

Erfahren Sie mehr zu den Belastungen durch Schwermetalle oder Bakterien und Keime in unseren Artikeln hier im Magazin.


lesetip - ivarioLesetipp:
Schwermetalle im Wasser und Bakterien im Wasser

 Im Fazit bedeutet dies:

Leitungswasser ist im direkten Wasservergleich nicht weniger schmackhaft als Wasser aus der Flasche. Letzteres ist zudem deutlich teurer. Auch qualitativ steht das Trinkwasser aus der Leitung dem Mineralwasser aus der Flasche in nichts nach – jedoch gilt dies nur dann, wenn auch während seines Weges durch die eigenen Leitungen keine Belastungen durch Blei, Kupfer oder andere Schwermetalle sowie Bakterien lauern.

icon - wassertestExpertenrat:

Wassertester oder fachmännische Leitungswasseranalyse?

Experten raten: Wassertest git Sicherheit beim Leitungswasser

Ein Wassertest bietet schnelle Sicherheit und die Möglichkeit, durch wenige Handgriffe sicherzustellen, dass keinerlei Belastungen die Qualität des Wassers beeinflussen. Gerade für Schwangere, Babys und Kleinkinder sowie immungeschwächte Personen bedeutet eine Verunreinigung eine besondere Gefahr.

Wasseranalysen bieten schnelle Sicherheit. Zeigen sich hierbei keine Grenzwertüberschreitungen, ist Leitungswasser eine hervorragende Alternative zum teureren und nicht immer hochwertigeren Flaschenwasser.

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