Keime im Wassersprudler? Die Hygiene muss stimmen

Keime im Wassersprudler - ungesund und unhygienisch

Keime im Wassersprudler können eine häufig unterschätzte Gefahr für die Gesundheit bedeuten. Werden gewisse Aspekte zur Hygiene beachtet, ist der Wassersprudler die ideale Alternative zum kostspieligere Wasser aus dem Supermarkt. Doch damit der selbst hergestellte Sprudel bedenkenlos getrunken werden kann, sind zwei wichtige Faktoren zu beachten:

  1. Keime im Wassersprudler – sie treten vor allem bei mangelnder Reinigung auf.
  2. Die Qualität des eigenen Leitungswassers – hier sind vor allem Schwermetalle und mikrobakterielle Belastungen innerhalb der eigenen Wasserinstallation ein Problem.

Keime im Wassersprudler: hier lauern die Gefahren

Hauptursache dafür, dass Keime im Wassersprudler entstehen können, ist vor allem die mögliche Verunreinigung der Flaschen sowie der Dichtungen. Die regelmäßige Reinigung gehört daher zwingend dazu, wenn man sein eigenes Leitungswasser mit Kohlensäure versetzen möchte.

Wird auf die Reinigung der Sprudelflaschen und der Dichtungen am Gerät nicht ausreichend Wert gelegt, können diese schnell Brutstätte für unerwünschte Keime im Wassersprudler und schlussendlich im selbstgemachten Sprudel sein. Schon beim Kauf sollte daher darauf geachtet werden, dass die Reinigung von Gerät und Flaschen gut von der Hand geht.

Keime im Wassersprudler können sich in den Biofilmen, die sich bei mangelnder Hygiene schnell in den Flaschen und Dichtungen bilden, hervorragend ansammeln und unter Umständen sogar vermehren. Befinden sich diese Keime im Wassersprudler, gehen sie auf das Wasser über und stellen vor allem für immungeschwächte Menschen sowie Babys und Kleinkinder eine Gefahr dar.

Wasser testen lassen und Probleme im eigenen Leitungswassersytem ausschließen

Keime im Wassersprudler sind jedoch nicht der einzige Risikofaktor. Auch die Hygiene des eigenen Leitungswassers spielt eine entscheidende Rolle. Ist die Unbedenklichkeit des Leitungswassers nicht nachgewiesen, sollte eine Wasseranalyse durchgeführt werden, bevor das Wasser mit Hilfe des Wassersprudlers mit Kohlensäure versetzt und getrunken wird.

Das deutsche Trinkwasser unterliegt strengen Kontrollen, die gemäß der Trinkwasserverordnung sicherstellen, dass ausnahmslos unbedenkliches Wasser an die Haushalte geliefert wird. Ab der Wasseruhr jedoch enden diese Kontrollen. Veraltete Wasserleitungen, etwa aus Blei, können so auch noch auf den letzten Metern zum Hahn enormen Schaden anrichten. Lesen Sie mehr dazu weiter unten im Artikel.

Auch Bakterien können durch die Leitungen ins Wasser gelangen. Undichte Rohre, Biofilme in den Leitungen oder auch verkeimte Perlatoren stellen eine Gefahrenquelle dar. Defekte Wasserboiler sowie Stagnationswasser sind weitere Risiken.

Daher sollte durch eine Wasseranalyse für Privathaushalte sichergestellt werden, dass diese Faktoren die Trinkwasserqualität nicht beeinträchtigen, bevor es konsumiert wird.

Keime im Wassersprudler können demnach nicht nur durch mangelnde Hygiene am Gerät selbst auftreten, sondern schon durch die eigenen Leitungen ins Wasser gelangen. Auch in der eigenen Hausinstallation kann es demnach beispielsweise zu einer Belastung des Wassers durch Coli-Bakterien und Enterokokken oder andere Erreger kommen.

Gleiches gilt für das eigene Brunnenwasser. Auch hier können undichte Rohre oder Mängel an der Brunneninstallation zu Belastungen führen. Verschiedene Erreger und Keime, die so ins Leitungswasser geraten, können etwa Infektionen und Durchfallerkrankungen auslösen. Zusätzlich sind natürlich auch hier die eigenen Wasserleitungen ein Gefahrenfaktor. Denn durch sie können giftige Schwermetalle ins Wasser gelangen oder Keime im Wassersprudler landen.

 

Keime im Wassersprudler – so können Sie sich schützen

Der Wassersprudler ist bei entsprechender Hygiene eine hervorragende Alternative zum Mineralwasser aus der Flasche. Wer sein Leitungswasser dem teureren Flaschenwasser aus dem Supermarkt vorziehen möchte, jedoch trotzdem nicht auf die erfrischende Kohlensäure verzichten mag, findet im selbstgemachten Sprudel die ideale Lösung. Damit das Wasser jedoch bedenkenlos genossen werden kann, sind einige wichtige Faktoren zu beachten. Wir haben die wichtigsten Tipps um Keime im Wassersprudler zu vermeiden, für Sie zusammengefasst:

Keime im Wassersprudler - TippsDichtungen sowie Gewinde, Druckstutzen und andere Teile des Geräts sollten regelmäßig entsprechend der Herstellervorgaben gesäubert werden. Um Keime im Wassersprudler, aber auch hartnäckige Kalkablagerungen zu entfernen, eignet sich beispielsweise auf Essig basierender Reiniger, sofern vom Hersteller nicht anders empfohlen.

 

Keime im Wassersprudler - TippsSofern vom Hersteller nicht ausgeschlossen, können die Flaschen in der Spülmaschine gereinigt werden. Gegebenenfalls ist zu empfehlen, die Dichtungen der Flaschen zu entfernen und von Hand zu reinigen.

 

Keime im Wassersprudler - TippsWerden Geschmackszusätze verwendet, sollten diese vom Hersteller empfohlen sein. Zusätze, die besonders viel Eiweiß oder Stärke enthalten, können Keime im Wassersprudler begünstigen.

 

Keime im Wassersprudler - TippsKlären Sie die Wasserqualität des Wassers, das schlussendlich aus dem Hahn läuft und verwendet wird. Ein Wassertest für Privathaushalte gibt schnell Sicherheit.

 

Lesetipp: Erfahren Sie mehr zum Thema Wassersprudler: Wassersprudler – gute Alternative zu Mineralwasser.

Mehr zu Wassertests erfahren Sie im IVARIO-Shop und hier im Magazin.

 

Sind Verunreinigungen des eigenen Leitungswasser ausgeschlossen, gilt es, sich über die verschiedenen Wassersprudler-Modelle zu informieren. Hier gibt es durchaus Unterschiede, was Qualität der Materialien, Verarbeitung und die Handhabung betrifft. Verschiedene Institute nehmen regelmäßig verschiedene Hersteller und Modelle unter die Lupe, unterziehen sie einem Praxistest und stellen fest, ob Gefahren für die Gesundheit bestehen oder andere Kriterien nicht erfüllt werden.

 

Unsere Empfehlung: Der SodaStream Crystal

Uns liegt nicht nur Ihre Gesundheit am Herzen – wir möchten auch, dass Sie lange Spaß mit Ihrem selbst hergestellten Sprudel haben. Daher haben wir uns die unterschiedlichen Modelle und Hersteller genau angesehen und legen Ihnen den SodaStream Crystal ans Herz.

Preis und Leistung konnten uns voll und ganz überzeugen. Dazu kommt die gute Bedienbarkeit und die leichte Reinigung des Geräts und der Flaschen.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag „SodaStream Crystal – Ihre Alternative zum Mineralwasser aus dem Supermarkt“.

Auch und insbesondere mit Blick auf die einfache Reinigung des Modells kann der SodaStream punkten. Lernen Sie Ihn kennen – in Kürze im IVARIO-Shop.

 

 

Vor dem Sprudeln und Genießen: Bedenken Sie auch mögliche Belastungen des Leitungswassers durch Schwermetalle!

Damit das Trinken des eigenen Leitungswassers wirklich Spaß macht und Sie sichergehen können, dass Sie Ihre Gesundheit und vor allem auch die Gesundheit Ihrer Kinder nicht gefährden, sollte der Fokus im Hinblick auf die eigene Wasserqualität zuhause nicht nur auf möglichen Bakterien und Erregern liegen. Sind Belastungen in den eigenen Leitungen ausgeschlossen und wird der Hygiene beim Wassersprudler und Wasserfilter genug Beachtung geschenkt, ist diese Gefahr mit einem Wassertest problemlos auszuschließen.

Doch nicht nur Keime und Bakterien können die Wasserqualität schmälern oder das eigene Leitungswasser sogar zur gesundheitlichen Gefahr machen. Eine unsichtbare Gefahr besteht beim eigenen Leitungswasser auch durch Schwermetalle und giftige Stoffe, die innerhalb der eignen Trinkwasserinstallation ins Wasser gelangen.

Auch hier gilt, dass die Wasserversorger ausnahmslos unbelastetes Wasser an die Haushalte ausliefern. Entsprechende Grenzwerte für Blei, Nickel, Kupfer oder andere Schwermetalle und schädliche Stoffe sind in der Trinkwasserverordnung deklariert und werden lückenlos eingehalten.

Doch Vorsicht: Diese Gewährleistung der Wasserversorger endet an der heimischen Wasseruhr! Ab hier ist der Hauseigentümer selbst dafür verantwortlich, dass die Trinkwasserqualität bis zum Zapfen des Wassers aus dem Hahn eingehalten wird. Brunnenbetreiber haften komplett selbst für das gewonnene Wasser – insbesondere dann, wenn es Dritten, wie etwa Mietern, zur Verfügung gestellt wird.

Gefahren können hier vor allem bei Altbauten lauern. Nicht selten finden sich hier beispielsweise längst nicht mehr zeitgemäße Bleileitungen oder Kupferrohre. Insbesondere Bleirohre sind ein klares Zeichen dafür, dass die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung höchst wahrscheinlich nicht mehr eingehalten werden können, wenn das Wasser durch das eigene Wasserverteilsystem geflossen ist. Denn hier lösen sich Partikel des giftigen Schwermetalls ab, die das Trinkwasser stark belasten. Eine Einhaltung der Grenzwerte ist kaum noch möglich, wenn Bleileitungen verbaut sind. Gleiches gilt für verschiedene andere Schwermetalle, die sich bis heute in nicht zeitgemäßen Trinkwasserinstallationen finden.

Die Folgen können immens sein. Durch die langsame aber kontinuierliche Belastung des Organismus, indem das Leitungswasser regelmäßig getrunken oder zur Nahrungszubereitung verwendet wird, wird der Körper auf lange Sicht geschädigt. Besonders empfindlich sind hier vor allem Säuglinge und Kleinkinder, deren Organismus sich noch in der Entwicklung befindet. Doch auch Erwachsene, die an sich gesund sind, können unter dieser langfristigen Belastung leiden.

Beschwerden und Erkrankungen werden selten sofort mit einer möglichen Belastung des Trinkwassers in Zusammenhang gebracht. Daher ist die Gefahr immenser Erkrankungen und Folgebeschwerden sehr hoch.

Um sicher zu gehen, dass das eigene Leitungswasser weder mit Bakterien, noch mit Schwermetallen, die den Organismus vergiften, belastet ist, empfehlen Experten daher einen Trinkwassertest.

Diese Wasseranalyse kontrolliert das Leitungswasser auf schädliche Stoffe, indem das Wasser direkt aus dem eigenen Hahn entnommen und durch ein akkreditiertes deutsches Labor analysiert wird.

Auf diese Weise lässt sich die Wasserqualität des eigenen Leitungswasser aus einfache und unkomplizierte Art nachweisen, so dass der mit dem SodaStream Crystal selbstgemachte Sprudel bedenkenlos von der gesamten Familie getrunken werden kann.

Mehr zum Trinkwassertest auf Blei, Kupfer und Co. sowie näheres zu möglichen Belastungen des Trinkwassers durch Erreger oder Schwermetalle erfahren Sie selbstverständlich hier im Magazin!

 

6 Kommentare

    • IVARIO-Alexandra
    • IVARIO-Alexandra
    • Johannes Kerber
      • IVARIO-Alexandra

Hinterlasse einen Kommentar