Leitungswasser für Schwangere – gesund oder gefährlich?

Leitungswasser für Schwangere

Trägt eine Frau ungeborenes Leben in sich achtet sie besonders darauf, sich gesund zu ernähren, den eigenen und somit auch den Körper des Babys zu schonen und keine Gefahr einzugehen. Dabei denken Schwangere an viele Faktoren, die dem Nachwuchs schaden könnten – von der Ernährung bis hin zur körperlichen Belastung. Doch einer der wichtigsten Faktoren, das Trinken, kommt bei diesen Überlegungen häufig etwas zu kurz. Denn das mitunter Wichtigste für das noch ungeborene Kind ist ausreichend Flüssigkeit. Werdende Mütter greifen daher gerne zu Leitungswasser – doch ist unser Leitungswasser für Schwangere geeignet?

Leitungswasser für Schwangere – bitte gehen Sie auf Nummer Sicher!

Leitungswasser für Babynahrung? Vorab testen lassen!

Leitungswasser für Babynahrung? Vorab testen lassen!

Wasser ist gut für Ihr Kind, das ist vollkommen klar. Das gilt jedoch nur, wenn dieses von absolut unanfechtbarer Qualität ist. Die Wasserwerke liefern den deutschen Haushalten einwandfreies Trinkwasser, das generell auch für schwangere Frauen geeignet ist. Aber: die Gefahr ist dadurch nicht gebannt.

Sowohl bei ungeborenen Kindern als auch Säuglingen und Kleinkindern ist die sogenannte Blut-Hirnschranke noch nicht voll ausgebildet. Gleiches gilt für das Immunsystem. Diese beiden Faktoren haben mitunter die Aufgabe, die Aufnahme von chemischen Substanzen und Schwermetallen zurückzuhalten. Insbesondere im Mutterleib ist der Organismus des Babys dazu noch nicht fähig und bedarf dem Schutz durch eine umsichtige Ernährung. Denn Kinder nehmen Schwermetalle fünf Mal so schnell auf wie erwachsene Menschen. Die gesundheitlichen Folgeschäden sind enorm.

 

Warum Leitungswasser für Schwangere und das ungeborene Kind schädlich sein kann

Der Körper einer schwangeren Frau ist besonders empfindlich – genau wie der des Babys, das sie in sich trägt. Auch wenn über die Wasserwerke dank der strengen Vorschriften der Trinkwasserverordnung absolut unbedenkliches Wasser in die Haushalte geliefert wird, lauern in diesem lebenswichtigen Nahrungsmittel gefahren für Schwangere und ungeborene Kinder. Denn über die hausinternen Wasseranlagen können schädliche Stoffe, allen voran Blei, ins Leitungswasser geraten. Besonders Blei ist für Schwangere und insbesondere ihre ungeborenen Kinder gefährlich!

Wird während der Schwangerschaft über einen längeren Zeitraum eine größere Menge Blei aufgenommen, kann dies der Entwicklung Ihres Kindes schaden. Denn Blei wird vom ungeborenen Kind direkt aufgenommen – über die Plazenta. Leitungswasser für Schwangere ist daher nur in absolut unbelasteter Form unbedenklich.

Folgen von belastetem Trinkwasser für ungeborene Babys am Beispiel Blei

Leitungswasser für Schwangere kann erhebliche Probleme bei der Blutbildung, Wachstumsstörungen und auch negative Auswirkungen auf die Entwicklung des zentralen Nervensystems und der Intelligenz haben. Diese Folgen sind keine Seltenheit, wenn während der Schwangerschaft zu viel Blei aufgenommen wird. Das Kind wird dem Schadstoff mehr oder weniger direkt ausgesetzt. Die Langzeitfolgen für die Gesundheit des Kindes können enorm sein.
Zudem beobachten Experten, dass bei Frauen, die eine Früh- oder gar Fehlgeburt erlitten, häufig ein erhöhter Bleiwert im Blut nachgewiesen werden konnte. Dieser ist nicht selten auf nicht unbedenkliches Leitungswasser für Schwangere zurück zu führen.

Viren, Pestizide, Nitrat und Rückstände von Arzneimitteln können ebenfalls über das Trinkwasser in den Körper gelangen. Auch Bakterien und Keime im Trinkwasser stellen ein Risiko während der Schwangerschaft dar. Besonders problematisch sind beispielsweise Coliforme Keime im Leitungswasser, welche die Funktion des Organismus von Mutter und Kind stark beeinträchtigen können. Hier treten insbesondere Durchfallerkrankungen und Bauchfellentzündungen auf, die den Körper der werdenden Mutter schwer in Mitleidenschaft ziehen. Darunter leidet nicht zuletzt das ungeborene Kind, das auf die Gesundheit des Körpers, in dem es heranwächst, angewiesen ist. Denn jede Beeinträchtigung einer schwangeren Frau gefährdet auch die Gesundheit und Entwicklung des Kindes. Leitungswasser für Schwangere sollte daher gut kontrolliert sein.

lesetipp trinkwasseranalyseLesetipp: Lesen Sie hier mehr zum Thema Blei im Leitungswasser

 

Bakterien im Leitungswasser für Schwangere

Nicht nur das Trinken von belastetem Wasser kann gefährlich sein

Nicht nur das Trinken von belastetem Wasser kann gefährlich sein

Das Immunsystem schwangerer Frauen arbeitet unter Höchstleistungen, denn es muss akut zwei Personen Schützen. Dementsprechend ist es häufig geschwächt. Hier müssen Schwangere daher besondere Vorsicht walten lassen. Häufig übersehen wird dabei der Faktor Leitungswasser, denn auch hier können unsichtbare Gefahren in Form von mikrobakteriellen Verunreinigungen lauern. So können beispielsweise Legionellen im Trinkwasser gerade während der Schwangerschaft oder wenn Säuglinge mit dem Wasser in Berührung geraten eine Gefahr darstellen. Anders wie die gefährlichen Schwermetalle werden Legionellen beispielsweise sowohl von Schwangeren als auch später, wenn das Baby gebadet wird, über die Atemluft aufgenommen und sind daher auch beim Baden eine Gefahr. Häufig bleiben sie als Auslöser lange Zeit unerkannt und können die Gesundheit von Mutter und Kind stark negativ beeinflussen.

lesetipp trinkwasseranalyseLesetipp: Erfahren Sie hier mehr zum Thema Legionellen oder zu Bakterien im Allgemeinen im Trinkwasser.

 

Wie schützen Schwangere ihr Ungeborenes?

Wassermangel ist mindestens ebenso schädlich wie verunreinigtes Wasser. Daher sollten Schwangere neben einer gesunden Ernährung vor allem darauf achten, ausreichend Wasser zu sich zu nehmen. Damit hier jedoch kein unnötiges Risiko eingegangen wird, sollte das Leitungswasser für Schwangere vorab analysiert werden, um mögliche Belastungen auszuschließen. Spezielle Wassertests für Schwangere geben Gewissheit und Sicherheit für werdende Mütter. Auch während der Planung einer Schwangerschaft wird empfohlen, auf die Unbedenklichkeit des Trinkwassers zu achten. Denn ein gesunder Körper ist die beste Voraussetzung für die gute Entwicklung des Babys im Mutterleib.

Mineralwasser statt Leitungswasser für Schwangere?

Schwangere Frauen müssen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Was das eigene Leitungswasser betrifft sind sie sich jedoch häufig nicht sicher, ob sie keine Gefahr eingehen. Diese Angst ist nicht ganz unbegründet. Viele Frauen greifen daher sowohl während der Schwangerschaft und Stillzeit als auch für die Zubereitung der Säuglingsnahrung auf Mineralwasser aus der Flasche zurück. Generell spricht kaum etwas gegen diese Alternative, dennoch ist das lästige Schleppen von Getränkekisten und der finanzielle Mehraufwand gar nicht immer notwendig. Schnelle Klarheit gibt ein Trinkwassertest, so dass gerade schwangeren Frauen das beschwerliche und unnötige Kistenschleppen möglicherweise erspart bleibt.

lesetipp trinkwasseranalyseLesetipp: Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über den Unterschied zwischen Mineralwasser und Leitungswasser.

 

Leitungswasser für stillende Mütter? Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Leitungswasser wähernd der Stillzeit?

Leitungswasser wähernd der Stillzeit?

Das Stillen ist für Säuglinge, sofern von Seiten der Mutter gesundheitlich nichts dagegen spricht, sehr wichtig. Denn die Muttermilch enthält unter anderem wichtige Elemente zur Stärkung des Immunsystems des Säuglings. Dies gilt jedoch nur dann, wenn die Mutter gesund ist. Ist das Immunsystem der Mutter gestört, was etwa durch die Folgen des Konsums von belastetem Trinkwasser möglich ist, kann das auch Auswirkungen auf die Muttermilch haben. Auch in der Stillzeit wird daher von Experten empfohlen, gegebenenfalls durch eine Trinkwasseranalyse sicher zu stellen, dass die Gesundheit der Mutter und somit des Kindes nicht beeinträchtigt wird, um keinerlei Gefahr einzugehen.

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