Wasserverschmutzung: So wird unser Trinkwasser verunreinigt

Wasserverschmutzung, viele Ursachen für unsauberes Wasser

Wasserverschmutzung – wo liegen die Hauptfaktoren? 

Wasserverschmutzung ist seit jeher ein großes Thema, denn es geht uns alle an. Ohne Wasser kann Leben auf der Erde nicht existieren, daher sind wir alle darauf angewiesen. Doch dieses Lebenselixier kann uns auch schaden: wenn es durch Wasserverschmutzung gesundheitliche Probleme verursacht.

Die Ursachen der Wasserverschmutzung finden sich weltweit. In Deutschland haben wir nicht etwa das Glück, dass unser Grundwasser nicht verschmutzt wird – wir haben unser sauberes Trinkwasser vor allem den hochmodernen Aufbereitungsmaßnahmen zu verdanken. Viele andere Länder haben diese Möglichkeiten nicht und leiden daher noch stärker unter der Wasserverschmutzung.

Hauptursachen für die Wasserverschmutzung sind vielfältig

Die Industrie, die Landwirtschaft und nicht zuletzt die Haushalte selbst tragen ihren Teil dazu bei, dass das Thema Wasserverschmutzung ein mehr oder weniger omnipräsentes Problem darstellt.

Die Industrie wird weltweit für einen Löwenanteil an der Wasserverschmutzung verantwortlich gemacht. Produktionsnebenstoffe, die durch Einleitung in Oberflächengewässer in den Wasserkreislauf gelangen, richten immensen Schaden an. Dieser betrifft nicht nur unser Grundwasser, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt. Durch die falsche Entsorgung giftiger Stoffe gelangen diese in unser Grundwasser. Da in Deutschland ein großer Teil des Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen wird, stellt diese Giftstoffentsorgung die Wasserwerke vor ständig neue Herausforderungen. Doch auch durch Betriebsunfälle wird unser Ökosystem mit ständig neuer Wasserverschmutzung belastet.

 

Wasserverschmutzung durch Überdüngung

Vor allem die Überdüngung ist ein Problem, das langfristige Wasserverschmutzung auslöst und dem Ökosystem Schaden zufügt. Das Düngen der Felder mit Tierdung beeinträchtigt die Gewässer stark, doch auch Kunstdünger sowie Insektengifte und Unkrautvernichter haben drastische Auswirkungen auf Grund- und Flächengewässer.

 

Privathaushalte: unterschätzter Faktor zur Wasserverschmutzung

Das falsche Entsorgen von Giftstoffen ist ein unterschätzter Faktor, der zur Wasserverschmutzung beiträgt. Verdünnungsmittel, Farbstoffe oder Medikamente – wie diese Dinge richtig entsorgt werden, ist vielen Menschen nicht klar. Sie werden achtlos im Hausmüll entsorgt, wodurch über Umwege das Wasser belastet wird. Doch auch die Entsorgung über das Abwassersystem, beispielsweise das Herunterspülen von Medikamenten in der Toilette, führt zu Wasserverschmutzung, so dass die Abwässer intensiv aufbereitet werden müssen.

 

Kläranlagen sind überfordert

Ebenfalls ein Problem: Wasserverschmutzung durch unzureichende Kapazitäten der Kläranlagen. Während starker Regenfälle sind Kläranlagen nicht selten überlastet. In der Folge gelangt das Abwasser, das nicht geklärt werden kann, ungereinigt in die Natur. Auch Ablaufwasser von Straßen, das häufig mit Öl verschmutzt ist, wird in manchen Kommunen direkt in Flüsse und Bäche geleitet.

Nicht zuletzt ist selbst Regenwasser belastet. Giftstoffe aus Abgasen gelangen in die Luft und werden teilweise durch das Wasser herausgewaschen und gelangen über den Regen in die Erde.

 

Wasserverschmutzung ist demnach kein Problem, das nur vereinzelt auftritt. Insbesondere  Brunnenbetreiber, deren Trinkwasser nicht durch die Wasserwerke kontrolliert und aufbereitet wird, sollten daher gründlich auf die Qualität Ihres Wassers achten. Ein entsprechender Brunnenwasser-Test ist schnell durchgeführt und gibt Aufschluss über die mögliche Wasserverschmutzung.

8 Kommentare

  1. Tiddl und Mellow
    • IVARIO-Alexandra
  2. Sühan
    • IVARIO-Alexandra
  3. Nessa03
    • IVARIO-Alexandra
  4. Jamila
    • IVARIO-Alexandra

Hinterlasse einen Kommentar