Verunreinigtes Leitungswasser – Ihr Wasser schmeckt komisch?

Verunreinigtes Leitungswasser - komischer Geschmack und Geruch

Verunreinigtes Leitungswasser kann unterschiedlichste Ursachen haben. Von Ablagerungen in den Wasserleitungen bis hin zu Stoffen und Bakterien, die ins Wasser gelangen, sind die möglichen Belastungsarten des Trinkwassers facettenreich. Doch eine Sache haben vor allem Bakterien und Partikel giftiger Schwermetalle gemeinsam: Sie sind in aller Regel nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen, zu riechen oder herauszuschmecken. In manchen Fällen jedoch ist verunreinigtes Leitungswasser durchaus an Farbe oder Geruch beziehungsweise Geschmack zu erkennen. So zum Beispiel bei fauligem Geschmack oder Geruch des Wassers. Hier kommen jedoch unterschiedliche Auslöser in Frage, wie etwa das Eindringen von Fremdwasser innerhalb des eigenen oder des öffentlichen Leitungswassernetzes. Hin und wieder fällt Trinkwassernutzern auch auf, dass ihr Leitungswasser, das sie über die Wasserwerke beziehen, nach Chlor schmeckt oder riecht. Dies ist meist auf die Aufbereitungsverfahren der Wasserversorger zurück zu führen und hält nur selten länger als ein paar Tage an.

lesetip - ivarioLesetipp: Ihr Leitungswasser schmeckt nach Chlor? Erfahren Sie mehr über die Ursache im Artikel „Chlor im Wasser

 

Verunreinigtes Leitungswasser? Trübes Wasser aus der Leitung

Trübungen des Wassers können unterschiedliche Ursachen haben. Verunreinigtes Leitungswasser durch gefährliche Stoffe muss nicht immer die Ursache sein. Auch Kalkablagerungen können für die Trübung des Wassers verantwortlich sein. Kalk im Wasser ist jedoch nicht unbedingt gesundheitsschädlich. Allerdings schädigt es auf Dauer Kaffeemaschinen, Waschmaschinen und andere Geräte. Hier sollte daher die Ursache für den hohen Kalkgehalt ausgemacht werden.

lesetip - ivarioLesetipp: Erfahren Sie hier mehr über Kalk im Wasser und was er für die Gesundheit bedeutet.

 

Bakterien: Ist durch Erreger verunreinigtes Leitungswasser mit bloßem Auge zu erkennen?

Verunreinigtes Leitungswasser kann verschiedenste Erkrankungen auslösen. Finden sich Bakterien und Erreger im Wasser, sind diese jedoch nicht mit dem bloßen Auge erkennbar. Ist das Wasser trüb oder riecht komisch, kann daher keinesfalls automatisch von einer Belastung mit Bakterien ausgegangen werden.

Treten Symptome wie Durchfall oder Erbrechen auf, kann das durchaus auf Darmerreger im Leitungswasser hindeuten. Um diese nachzuweisen ist jedoch die Kontrolle des Wassers durch ein professionelles Labor notwendig. Das menschliche Auge allein kann diese Belastung nicht ausmachen.

 

Schwermetalle im Wasser: nur das Labor erkennt verunreinigtes Wasser

Verunreinigtes Wasser ist nicht selten verantwortlich für häufig lange Zeit unbemerkte Erkrankungen unterschiedlicher Art. Blei, Kupfer oder andere Schwermetalle geraten fast ausschließlich innerhalb der hauseigenen Trinkwasserinstallation ins Wasser und gelangen so kontinuierlich über einen langen Zeitraum in den Organismus. Diese Dauerbelastung kann auch bei minimalen Schwermetallkonzentrationen zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Hier sind vor allem Babys und Kleinkinder gefährdet. Die Belastung des Leitungswassers durch Schwermetalle kann ausschließlich durch eine Laboranalyse nachgewiesen werden.

Ihr Wasser schmeckt bitter, modrig oder süß? Dann sollten Sie zunächst mit dem zuständigen Wasserversorger Kontakt aufnehmen, um mögliche Probleme in der Trinkwasserverteilung auszuschließen. Das Trinkwasser wird zwar streng kontrolliert an die Haushalte verteilt, dennoch sind Schäden an den öffentlichen Wasserrohren, etwa durch Verschleiß, nicht ausgeschlossen.

Ist das Wasser trüb oder milchig, können beispielsweise auch verschiedene Aufbereitungsverfahren der Wasserwerke hierfür verantwortlich sein. Für einen komischen Geruch oder Geschmack des Wassers kommen jedoch auch Probleme in der eigenen Trinkwasserinstallation im Haus in Frage. Schäden an Rohren können zu unterschiedlichen Verunreinigungen führen.

Bei minderwertiger Qualität der Leitungen oder Armaturen kann außerdem beispielsweise ein Kupfer- oder Kunststoffgeschmack ans Wasser abgegeben werden. In erster Linie sollten also bei Auffälligkeiten des Wassers sowohl die eigenen Hausleitungen kontrolliert als auch der örtliche Wasserversorger kontaktiert werden, um von dort ausgehende Probleme auszuschließen. Idealerweise wird zusätzlich eine Wasseranalyse empfohlen, die das Wasser, das aus dem Hahn fließt, auf gefährliche Stoffe kontrolliert, um Gefährdungen für die Gesundheit auszuschließen.

Auch wenn das Wasser klar aus den Leitungen fließt, ist das keine Garantie dafür, dass es sich dabei nicht um verunreinigtes Leitungswasser handelt. Bakterien oder auch giftige Schwermetalle sind in aller Regel ausschließlich durch eine professionelle Laboranalyse des Wassers nachweisbar.

lesetip - ivarioLesetipp: Erfahren Sie mehr zu den Gefahren durch Bakterien und Keime sowie Schwermetalle im Leitungswasser.

 

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2 Kommentare

  1. Steffi Guendler
    • IVARIO-Alexandra

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