Wasser aus der Leitung – Gut, günstig und luxuriös

Wasser aus der Leitung - desshalb ist es eine Alternative

 

Wasser aus der Leitung oder doch Mineralwasser aus der Flasche? Eine Frage, die wir uns immer wieder stellen. Wasser ist schließlich unser wichtigstes Lebensmittel. Pro Kopf trinken wir jährlich durchschnittlich 130 Liter. Doch was ist nun besser – das Wasser aus der Leitung oder doch das Flaschenwasser aus dem Supermarkt? Und warum macht eine professioneller Wassertest für Privathaushalte das Kistenschleppen unnötig?

 

Es ist ganz klar anzumerken, dass die Wasserqualität weder beim Flaschenwasser noch beim Wasser aus der Leitung, pauschal als „gut“ oder „schlecht“ deklariert werden kann. Das Wasser aus der Leitung wird beispielsweise bundesweit durch mehrere Tausend Trinkwasserversorger aufbereitet und verteilt. Dazu stammt es aus sehr vielen verschiedenen Quellen oder Grundwasservorkommen. Das hat natürlich zur Folge, dass die Wasserqualität regional unterschiedlich ist. Gemeinsam haben jedoch alle Wässer, die durch öffentliche Versorger ausgegeben werden: Sie entsprechen ausnahmslos den Regelungen der Trinkwasserverordnung.

Dies gilt jedoch nicht nur für Wasser aus dem Hahn. Auch Flaschenwasser ist nicht automatisch absolut rein – je nach Hersteller, Quelle und Aufbereitung unterscheiden sich auch diese Wässer deutlich, wie großangelegte Tests bereits klarmachten.

Doch welches Wasser ist denn nun schlussendlich besser? Das Wasser aus der Leitung oder doch das Flaschenwasser vom Getränkemarkt?

Das Wasser aus dem Hahn kann in jedem Fall mit dem Luxus-Faktor punkten. Es genügt den Hahn aufzudrehen und schon sprudelt das Wasser – ohne Kistenschleppen, Leergutentsorgung und Co. Ein weiterer Faktor der für unser Leitungswasser spricht: Das Wasser aus dem Hahn ist finanziell deutlich erschwinglicher als das vergleichsweise teure Flaschenwasser. Ebenfalls ein Pluspunkt: Kein Lebensmittel wird so streng kontrolliert, wie das deutsche Leitungswasser. Hier sind die Grenzwerte und Regelungen sogar deutlich strenger als die gesetzlichen Vorschriften, die für Mineralwasser aus der Flasche eingehalten werden müssen.

 

Warum also schleppen wir weiterhin Kisten, statt einfach das Wasser aus dem Hahn zu trinken?

Punkt 1: Meldungen von Hormonen, Arzneimitteln oder Giftstoffen im Wasser aus der Leitung

Medikamentenrückstände in der Spree oder auch Hormone durch die Antibabypille – Meldungen über Belastungen des Wassers häufen sich und lassen das Vertrauen in unser Wasser aus der Leitung gefährlich schwanken. Doch ist diese Gefahr wirklich real oder doch nur durch die Medien geschürt? Tatsächlich sind Medikamentenrückstände, genau wie Uran oder andere giftige Stoffe im Wasser, durchaus real. Doch so einfach ist es nicht: Dass diese Giftstoffe im Wasser zu finden sind, bedeutet nicht automatisch, dass sie auch in unserem Wasser aus der Leitung nachweisbar sind. Bevor das Wasser an die Haushalte verteilt wird, wird es penibel aufgearbeitet, so dass es die Grenzwerte, die in der Trinkwasserverordnung festgeschrieben sind, nicht überschreitet. Bevor dies nicht gewährleistet ist, wird das Wasser nicht in die Trinkwasserversorgung eingespeist.

Ist diese Gefahr also begründet oder unbegründet? Zunächst ist sie sicherlich unbegründet, denn die Wahrscheinlichkeit, dass wir belastetes Wasser von den öffentlichen Versorgern erhalten, ist verschwindend gering. Trotzdem sind Medikamentenrückstände und andere Verunreinigungen selbstverständlich ein Problem – jedoch nicht in dem Moment, in dem das Wasser aus der Leitung fließt, sondern vielmehr für die Wasserversorger, die deutlich mehr Aufwand betreiben müssen, um das Wasser gemäß den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerten aufzubereiten. Das wiederum wirkt sich auf den Wasserpreis aus – nicht jedoch auf die Gesundheit der Nutzer.

Punkt 2: Angst vor Verunreinigungen in der eigenen Leitungswasserinstallation

Diese Bedenken sind schon deutlich greifbarer und realistischer. Verunreinigung in der heimischen Trinkwasserinstallation sind deutlich häufiger ein Problem, als wir denken. Hier werden Gefahrenquellen übersehen oder ignoriert, was dazu führen kann, dass über einen langen Zeitraum belastetes Wasser aus der Leitung konsumiert wird. Bleileitungen oder auch Stagnationswasser sind ein großes Problem und können der Gesundheit enormen Schaden zufügen – mehr dazu erfahre Sie in den Artikeln dieses Magazins.

Fakt ist: Nicht nur die Wasserversorger sind dazu verpflichtet, für die Unbedenklichkeit unseres Wassers Sorge zu tragen. Auch wir selbst stehen in der Pflicht: Ab der Wasseruhr sind Hausbesitzer und Eigentümer von Immobilien verpflichtet, die Reinheit des Wassers aus der Leitung sicherzustellen. Erfahren Sie mehr dazu beispielsweise in unserem Artikel zu Rechten und Pflichten von Mietern und Vermietern im Magazin.

Doch was tun gegen diese Gefahr?

Wasser aus der Leitung als Alternative zum Kistenschleppen

Wasser aus der Leitung? Nach der Wasseranalyse eine hervorragende Alternative!

Zunächst ist gar nicht klar, ob in wirklich jedem Haushalt eine bisher unvermutete Gefahrenquelle lauert. Daher ist es zunächst sinnvoll, herauszufinden, ob das eigene Wasser aus der Leitung belastet ist. Ist dies der Fall, können zügig Maßnahmen ergriffen werden, so dass das Wasser aus der Leitung wieder bedenkenlos getrunken werden kann.

Die Frage „Wasser aus der Leitung oder lieber Flaschenwasser“ kann also kurz und knapp beantwortet werden:

Leitungswasser entspricht höchster Qualität. Verunreinigungen innerhalb der hausinternen Leitungen sind nicht ausgeschlossen. Eine professionelle und leicht durchführbare Wasseranalyse bringt jedoch schnell Sicherheit. Werden durch diese Wassertests, die idealerweise regelmäßig durchgeführt werden, keine Belastungen festgestellt, spricht sowohl der finanzielle als auch der gesundheitliche Aspekt für das Wasser aus der Leitung.

Fazit:

Wasser aus der Leitung ist nicht nur eine günstige, sondern auch eine gesunde Alternative – sofern Belastungen ausgeschlossen sind. Verunreinigungen sollten anhand regelmäßiger Wasseranalysen ausgeschlossen werden. Ist kein Blei, Kupfer oder andere Schwermetalle im Trinkwasser nachweisbar und ist das Wasser zudem frei von Bakterien und Erregern, kann es bedenkenlos getrunken werden – ohne Kistenschleppen und Flaschensammeln.

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